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 Ashtaroth - Fallen Angel, Loyal Servant

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AutorNachricht
Ashtaroth
Loyal to his beloved Master
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Anzahl der Beiträge : 7
Vermögen : 0
Anmeldedatum : 02.01.12

BeitragThema: Ashtaroth - Fallen Angel, Loyal Servant   Mo Jan 02, 2012 4:52 pm

Eckdaten:

Nachname:
Ein Engel hat keinen Nachnamen. Ashtaroth führte früher den Beinamen Shateiel, was soviel heißt wie „Der die Stille bringt“. Er war nie ein Todesbote, wurde aber oft und gerne als eben dieser angesehen, aufgrund seiner Begabung. Nach seiner Verbannung und seinem Sturz hat er diesen Beinamen abgelegt, obwohl er in gewisser Weise noch zutrifft.
Vorname:
Ashtaroth
Alter:
6005 Jahre. Er hat den ersten Krieg nicht bewusst miterlebt, da er noch zu jung war und im Kindesalter von allem ferngehalten wurde – wie so gut wie alle Engelskinder. Nur kurze Zeit nach dem Krieg trat er in die Dienste von einem der drei Hochlords der Hölle.
Geschlecht:
Auch wenn Ashtaroth seit seiner Bestrafung sehr weiblich aussieht und sein männlicher Körper mit dem seiner Schwester verschmolz, er ist an den wichtigen Stellen ein Mann.
Rasse:
Gefallener Engel. Seine Flügel wurden ihm abgehackt und in seinem Wahnsinn stürzte er sich auf die Erde. Dort las ihn der Hochlord Beelzebub auf und nahm ihn unter seine Fittiche. Er selbst bezeichnet sich als Gefallener, mit den Engeln will er nichts mehr zu tun haben.
Fraktion:
Wie sein Master Beelzebub ist Ashtaroth absolut für den Krieg. Tod, Chaos und die Möglichkeit, seinen Master an die Spitze der Hölle zu bringen, nebenbei kann er Rache an allen Engeln nehmen, die sich in die Schlacht wagen – der Krieg ist etwas, wonach er fast so sehr lechzt wie nach den Berührungen seines Masters.
Wissensstand:
Als wirklich engster Vertrauter von Beelzebub ist Ashtaroth über alles informiert, was auch sein Herrchen weiß. Er erledigt schließlich auch teilweise seinen Schriftverkehr und folgt ihm beinahe wie ein zweiter Schatten. Im Auftrag von Beelzebub ist er sowohl in der Hölle als auch auf der Erde unterwegs, um Informationen einzuholen, Gerüchten nachzugehen und sich einfach umzuhören. Er weiß längst nicht den echten Grund für die Spannungen auf der Welt, aber für seinen Master hat er vor, es raus zu finden.
Sexuelle Gesinnung:
Bei Ashtaroth eine Gesinnung in diesem Sinne festzulegen ist schwer. Denn seine Liebe und körperliche Sehnsucht bezieht sich nicht auf ein Geschlecht oder einen bestimmten Reiz. Er fixiert sich krankhaft auf eine Person, von der er dann regelrecht besessen ist. Andere Individuen haben dann keine Chance, bei ihm auf irgendeine Art zu landen, selbst Succubi und Incubi schaffen es dann nicht, ihn zu verführen. Bisher fand diese extreme Fixierung auf eine Person nur zweimal statt: bei seiner Schwester Astharte und derzeit bei seinem Master Beelzebub.
Begabung:
Ashtaroth besitzt eine elementare Begabung im Bereich Tod, wegen der er schon im Himmel als seltsam und unheimlich empfunden und gemieden wurde. Denn Ashtaroth ist in der Lage, den Tod eines Wesens bei seiner Geburt und an dessen Geburtstagen vorherzusehen, also wann, wie und wo jemand sterben wird. Diese Fähigkeit hat bisher nur bei seiner Schwester und seinem Master nicht gegriffen. Auffallend ist dabei ist, dass er zu beiden Personen eine Beziehung aufgebaut hat, die an Liebe erinnert, in der Ashtaroth sich jedoch so gut wie selbst aufgibt. Daher kann es durchaus sein, dass er einfach verdrängt hat, was er an den jeweiligen Tagen sah.

Elementare Informationen:

Kampfstil:
Einen Stil bei ihm auszumachen ist sehr schwierig, denn Ashtaroth ist eher ein Berserker. Wenn er kämpft, dann ohne Gnade und bis zum Tod seines Gegners, seinem Tod oder dem Eingreifen seines Herrchens. Er nutzt dafür gerne seinen Spazierstock, der aus einem sehr harten Holz gemacht ist und auf dem einige Zauber liegen. Er ist auch geübt im Umgang mit dem Schwert und der Armbrust, aber er liebt es, seinen Gegnern den Schädel einzuschlagen. Er benutzt auch Magie, in den meisten Fällen energetische, um Gegner zu töten oder zu verletzen. Man kann seinen Stil also, wenn dann, an eine Mischung aus Magier und Berserker bezeichnen.
Erfahrung:
Das Alter bringt sehr viel Erfahrung mit sich, doch lernte Ashtaroth erst unter Beelzebub das Kämpfen wirklich – auf etwas grausame Weise. Er kann es gut mit einem ausgebildeten Krieger aufnehmen, da er Kämpfen auch nicht aus dem Weg geht, in seinem Wahnsinn sogar Auseinandersetzungen provoziert, in denen er eigentlich nur verlieren kann. Meist kämpft er dann bis zur Erschöpfung, ohne eine wirkliche Taktik, auch wenn er seine Ticks hat, kämpft er nur noch blind ohne Beachtung von eigenen Verletzungen. Doch hat er sich schon mit einigen Wesenheiten gemessen und öfter gewonnen als man meinen könnte.
Inventar:
Das einzige, was Ashtaroth bei sich trägt, wenn er nicht bei seinem Master ist, ist der Spazierstock, der ihm gleichzeitig als Waffe dient. Ansonsten trägt er die Kleidung am Leib und nichts sonst. Es lohnt sich also nicht, ihn berauben zu wollen.
Besonderer Besitz:
Der Stock ist mit magischen Formeln übersät und war ein Geschenk seines Meisters, er ist das wohl wertvollste, was er besitzt. Zumindest aus seiner Sicht der Dinge, denn Stäbe wie diesen gibt es häufiger auf der Welt und auch einfache Magier können solche erschaffen. Doch glaubt Ashtaroth auch, dass dieser Stab ihm seine magischen Kräfte verleiht, auch wenn er sie eigentlich selbst wieder aufgebaut hat. Wenn er bei seinem Master ist, hat er den Spazierstock zwar nicht bei sich, bewahrt ihn aber an einem sicheren Ort auf.
Begleitende Wesen:
Ashtaroth ist selbst eher ein Haustier für Beelzebub, er selbst hat kein Begleitwesen, auch wenn er ab und an die Dämonenpferde seines Herrchens benutzen darf.

Körperdaten:

Körperbau:
Weder besonders dünn noch besonders muskulös kann man Ashtaroths Körperbau als drahtigen Durchschnitt bezeichnen. Er hat einige Muskeln, die jedoch recht sehnig sind und nicht auf den ersten Blick sichtbar. Er ist auch nicht wirklich kräftig, eher schlank und wenn die harten, aber schmalen und drahtseilartigen Muskeln nicht wären, könnte man ihn fast als geschmeidig bezeichnen. Durch die Verschmelzung seines Körpers mit dem von Astharte muss man allerdings erwähnen, dass er an manchen Stellen fast weibliche Körperkonturen hat. Besonders seine Gesichtszüge sind etwas feminin und weich, er hat auch eine deutliche Taille, auch wenn ihm die Oberweite und die runden Hüften einer Frau wiederum fehlen. Nach eigenen Aussagen ist er alles in allem filigraner geworden, als man seinen und Asthartes Körper verschmolz, besonders seine Hände sind in seiner Ansicht die zarten Hände seiner Schwester.
Körpergröße:
Mit 1,82 m liegt Ashtaroth mit seiner Größe im Durchschnitt eines Mannes.
Gewicht:
72 Kilo
Bild:
Spoiler:
 
Besondere Merkmale:
Ashtaroth hat überlange, weiße Haare, die er meist zu einem beinahe bodenlangen Zopf flicht, und ist normalerweise sehr elegant gekleidet. Auf seinem Rücken befinden sich zwei große und noch erstaunlich frisch aussehende Wundnarben, wo einst seine Flügel gewesen waren. Man schlug sie ihm bis zum Anschlag ab, doch die alten Wunden reißen in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf und geben die toten Flügelreste frei. Geschieht dies, ist der Rücken von Ashtaroth blutgetränkt und er hat furchtbare Schmerzen für einige Stunden, die ihn für die Zeit, bis die Wunden sich wieder schließen, völlig außer Gefecht setzen.

Persönlichkeit:

Besondere Persönlichkeitsmerkmale:
Durch das Abhacken seiner Flügel und die Zerstörung seiner Schwester ist Ashtaroth wahnsinnig geworden, auch wenn man es ihm nicht ansieht, er wirkt auf den ersten Blick völlig normal. Doch leidet er an Ticks, Aussetzern, in deren Zug er seine Selbstkontrolle verlieren kann, sehr aggressiv ist und sogar leicht paranoid. Seine Ticks kündigen sich allerdings an, sein Blick wirkt dann gehetzt. Sein Wahnsinn äußert sich aber auch in gelegentlich auftretenden Halluzinationen und Wahnvorstellungen, sowie einer eher labilen Persönlichkeit. Bei Engeln, denen man die Flügel abgehackt hat, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie wahnsinnig werden, doch merkt man es bei Ashtaroth nicht sofort, man kann sich sogar normal mit ihm unterhalten, bis ihn das Gespräch oder der Gesprächspartner langweilt. Oder bis sich seine Ticks wieder melden.
Familiäres:
Ashtaroth hatte keine Eltern, als ein sehr alter Engel wurde er von einem Gott erschaffen. Er hatte eine Zwillingsschwester namens Astharte, die er abgöttisch liebte, eine Liebe, die weit über das bei Geschwistern normale Maß hinausgeht. Mit ihr zeugte er einen Sohn, Alessus, doch da dieser aus dem Inzest der beiden hervorging, wurde Astharte zerstört: ihr Körper wurde mit dem von Ashtaroth verschmolzen, ihre Seele, ihr Geist und ihr Bewusstsein dabei zerstört, damit man sie unter keinen Umständen wiederbeleben konnte. Nur als Gedankenschatten blieb sie im Verstand ihres Bruders vorhanden. Alessus wurde von Engeln der Göttin Beatha aufgenommen und in den Glauben erzogen, keine Eltern zu haben. Auf Geheiß von Beelzebub tötete Ashtaroth seinen eigenen Sohn, um seine Treue gegenüber seinem Master zu beweisen.
Geschichte:
Auch Götter machen ihre Experimente. Und wenn ein Gott in Experimentierlaune kommt, müssen in den meisten Fällen seine Gefolgsleute, die Engel dafür herhalten. Ashtaroth und Astharte waren die Ergebnisse einer Laune der Göttin Ordú, die ersten Engelszwillinge in der Welt. Einen Engel zu erschaffen, das war keine Kunst, das tat Ordú des Öfteren, aber Zwillinge zu erschaffen war wesentlich komplizierter. Am Anfang, als die beiden noch Kinder waren, schien alles noch völlig normal zu verlaufen – bis sich zeigte, dass der Gott des Schicksals ihr aus Schalk ins Handwerk gepfuscht hatte und beiden Engelskindern seltene und schwierig zu handhabende Begabungen geschenkt hatte. Astharte war in der Lage, die Toten zu rufen und mit ihnen zu sprechen, was sie jedoch sehr lange nicht kontrollieren konnte. So standen die Seelen der Verstorbenen nicht selten des Nachts neben dem Bett der Geschwister und offenbarten ihnen manchen Fakt, der nicht für die unschuldigen Kinderohren bestimmt war. Unter anderem auch über den Krieg, in dem viele dieser Seelen ihre sterblichen Überreste gelassen hatten. Weil diese Seelen aber auch einfach so auf der Straße erschienen und allgemein da, wo Astharte sich aufhielt, waren die Verstorbenen nicht weit. Ashtaroth war zwar noch jung, doch er erkannte, wie sehr seine Schwester darunter litt und war immer für sie da, tröstete sie und hielt sie stundenlang im Arm, beschützte sie vor den Seelen und auch vor den Anfeindungen der anderen Engel. Dabei hatte er selbst ein ähnliches Problem, denn seine Begabung lag ebenfalls beim Tod, doch wirkte sie sich bei ihm anders aus. Er konnte den Todeszeitpunkt eines Wesens vorhersehen, wenn es geboren wurde oder Geburtstag hatte. Schon bald wurden die Zwillinge im Allgemeinen gemieden, man ging ihnen aus dem Weg und bezeichnete sie bald als 'Todesengel', obwohl sie der Ordnung unterstanden. Ashtaroth und Astharte waren also schon als Kinder miteinander allein, hatten nur einander und versuchten schon nach wenigen Jahren nicht mehr, einen Anschluss zu den anderen zu finden. Sie hatten einander und waren einander auch genug. Man kann sagen, es war zu dieser Zeit, als Ashtaroth begann, mehr für seine Schwester zu fühlen als nur den brüderlichen Beschützerinstinkt. Sie war doch schließlich auch die einzige, die sich noch mit ihm abgab, ihn nicht nur als ein Monster und einen Todesboten ansah. Und er war der einzige, der in Liebe und Zuneigung zu ihr sprach und keine Angst vor den Seelen hatte, die um sie waren. Für ihn war sie ein unschuldiger, wunderschöner Schmetterling, den es zu bewahren galt und niemand sollte ein böses Wort gegen seine geliebte Schwester verlieren. Mehr als einmal kam es zu Schlägereien zwischen dem weißhaarigen Engelsjungen und Gleichaltrigen, aber auch Älteren, weil sie seiner geliebten Schwester zu nahe kamen. Aber es dauerte nicht besonders lange, bis Ashtaroth seiner Schwester zu Liebe die Provokationen überhörte und nur noch für sie da war.
Als man anfing, die beiden in die Schule zu nehmen und auszubilden, waren sie bereits unzertrennlich, schotteten sich in ihrer eigenen kleinen Welt ab und blieben schon ganz automatisch für sich. Beide legten sich auch auf dieselbe Profession fest, sie wollten beide Diplomaten werden, zwischen Parteien vermitteln und einen Krieg verhindern, wie den letzten, der Astharte mit tausenden verdammten Seelen quälte. Sie wurden zwar von dem Kriegsgeschehen an sich ferngehalten, doch durch die Geister der Kriegstoten erfuhren Astharte und Ashtaroth so einiges, was sie eigentlich nicht hören sollten. Sie waren damals beide noch jung und glaubte, wenn sie sich in Diplomatie übten, könnten sie Kriege wie diese verhindern. Ashtaroth wollte dies nur, um seiner Schwester das Geheule der Seelen zu ersparen, auch wenn sie nach einiger Zeit lernte, es zu kontrollieren und die Geister nur zu rufen, wenn sie es wollte und sie etwas erfahren wollte. Ashtaroth dagegen konnte seine Begabung nie wirklich kontrollieren, wurde jemand geboren oder hatte er Geburtstag sah er dessen Todeszeitpunkt und die Art, wie er sterben würde. Zwar änderten diese Visionen sich manchmal nach Jahren, wenn der Tod beschloss, früher oder später und anders zuzuschlagen, aber die letzte Vorhersage, die er traf, trat immer genauso ein. Doch dass die anderen ihn deswegen fast schon fürchteten und man ihm mit Ablehnung begegnete, war ihm gleich. Denn er hatte seine geliebte Astharte an seiner Seite, die ihm beistand und die mit ihm zusammen lernte und lebte.
Und die er wirklich abgöttisch liebte, verehrte, als wäre sie selbst eine Göttin, er tat alles für sie, was sie auch von ihm verlangte. Er hätte sich die Augen herausgerissen und die Zunge abgeschnitten, wenn sie es verlangt hätte. Er hätte ihr sein Herz auf dem Silbertablett serviert, ein Wort von ihr genügte und er gehorchte. Sie war ja auch alles, was er hatte, als geschaffener Engel hatte er keine Eltern, keine anderen Geschwister und als fast schon Ausgestoßener der Gesellschaft hatte er auch keine wirklichen Freunde. Und er hatte nie eine Liebe in seinem Leben gehabt – keine Liebe außer seiner Schwester. Und es war eines verhängnisvollen Tages, ein warmer Sommertag, an dem die beiden jungen Engel einfach auf der Wiese tobten, sich gegenseitig haschten und einfach einen freien Tag genossen. Ashtaroth erinnert sich an diesen Tag, als hätte er ihn erst vor kurzem erlebt, er weiß noch ganz genau, dass Astharte ein gelbes, langes und schulterfreies Kleid trug, dass hinter ihr her wehte wie eine Personifikation des Sommerwindes. Ihre großen, weißen Flügel strahlten mit der Sonne um die Wette und für Ashtaroth war ihr Lachen die schönste Musik der Welt. Als er sie schließlich gehascht hatte und sie beide lachend zu Boden fielen, sah er ihr sehr tief in die Augen und für ein paar Herzschläge lang schien die Zeit um die beiden Zwillinge stehen zu bleiben. Es war einer der Momente, in dem einem das Schicksal eine Kreuzung aufzeigt. Man kann den Weg nehmen, dem einem das Herz vorschreibt. Oder man nimmt den Weg, den der Verstand einem empfiehlt. Meistens ist der letztere Weg derjenige, der einem den wenigsten Ärger macht und der wohl das gesündeste für einen ist. Doch Ashtaroth wählte den Weg, den sein Herz für ihn wollte: er küsste seine Schwester.
Von diesem Tag an waren die beiden nicht nur Geschwister, sie waren ein Paar, auch wenn sie es in der Öffentlichkeit natürlich nicht so zeigen konnten, wie zumindest Ashtaroth es gerne getan hätte. Doch er wusste, dass seine Schwester ihn liebte und sie konnte sich seiner Liebe bewusst sein. Die beiden absolvierten ihre Ausbildung mit Bravour und nach außen hin schienen sie sich langsam in die Gesellschaft einzufügen. Vorher waren beide sehr still gewesen, wenn Astharte auch immer die fröhlichere von beiden Zwillingen schien. Ashtaroth war auch nach wie vor der etwas Zurückhaltendere, was nicht heißt, dass er schüchtern war. Er stand eher wie ein ruhiger Wächter bei seiner Schwester und unterstützte sie in jeder Situation. Viele meinten zu Astharte, dass sie doch mal etwas alleine machen sollte, ohne ständig ihren Bruder im Nacken zu wissen, der sie, nach Aussagen anderer, doch nur kontrollieren wollte. Es war nach Gesprächen wie diesen, in denen Ashtaroth mit einem flauen Gefühl neben seiner Schwester stand und sich Sorgen machte, dass sie ihn doch verlassen würde, wenn der Druck zu groß werden würde. Dass er sie verlieren würde und mit Eifersucht achtete er jetzt wirklich auf den Umgang seiner Schwester, rastete nicht selten aus, wenn ein anderer Engel in seinen Augen zu aufdringlich wurde. Für einen Diplomaten natürlich denkbar schlechte Voraussetzungen, außerdem wurden langsam die Ordnungshüter auf das Geschwisterpaar aufmerksam. Wenn ihre inzestuöse Beziehung ans Licht kam... Ashtaroth war das fast noch egal, er wollte zu der Liebe zu seiner Schwester stehen, er wollte sie für sich allein, er allein sollte das Privileg haben, sie zu berühren, zu küssen und zu lieben. Niemand sonst durfte das. Er war eifersüchtig und es war Astharte, die ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte, indem sie das erste Mal in ihrer beider Leben mit ihm schlief. Bisher war das immer noch so etwas wie eine Barriere zwischen ihnen gewesen. Küssen, schmusen, streicheln, all das hatte dazugehört, natürlich nur hinter verschlossenen Tüten oder in einem Maß, dass in der Öffentlichkeit noch als normal durchging. Doch das miteinander schlafen... Als sie Ashtaroth in ihrem Zimmer mit einem Hauch von nichts an ihrem Körper erwartete und ihm die zarten Arme um den Nacken legte, um ihn zu einem leidenschaftlichen Kuss an sich zu ziehen, da wusste Ashtaroth, dass sie nur ihm gehörte und er ihr gehörte.
Mit dieser Aktion bewies Astharte ihrem Bruder, dass seine Eifersucht ungerechtfertigt war und von diesem Tag an war Ashtaroth auch wieder wesentlich ruhiger. Doch blieb es natürlich nicht bei dieser einen Nacht, wie jedes Pärchen liebten die beiden sich auch auf körperlicher Ebene, wenn sie die Möglichkeit hatten. Natürlich mussten sie aufpassen, dass ihre Beziehung niemand bemerkte, und es ging auch sehr lange gut. Bis Astharte schwanger wurde. Ashtaroth wusste, dass das Kind von ihm war, denn er zweifelte nicht an der Treue seiner geliebten Schwester. Doch hatten sie jetzt ein Problem... sie waren immer noch Bruder und Schwester, es könnte Schäden am Kind geben... außerdem mussten sie die Schwangerschaft von Astharte, die sich ja nie mit einem Mann eingelassen hatte, auch irgendwie erklärt werden... Ashtaroth steckte in einer Zwickmühle. Er wollte zu seiner Schwester und seinem Kind stehen, er wollte sein Kind auch aufziehen und seine Schwester endlich so lieben können, wie all die anderen ihre Liebsten lieben durften. Aber wenn ihre Beziehung bekannt wurde, würde man sie bestrafen, auf ihre Sünde stand Abhacken der Flügel. Und er wollte das seiner geliebten Schwester nicht antun. Also hielten sie es geheim, so lange es ging, anschließend schloss Astharte sich in dem Haus der Engelszwillinge ein und behauptete, sie wäre schwer krank und wolle nur ihren Bruder zu sich lassen. Selbst Heiler und Ärzte durften das Haus nicht betreten, was natürlich allen Sorgen machte. Doch Ashtaroth bewachte sein Haus und seine Schwester wie ein Schießhund, bis er einem Heiler, der sich nur Sorgen machte und sie besuchen wollte, den Schädel einschlug. Er hatte einen anderen Engel ohne Grund und Notwehr getötet, es war nicht zu bestreiten und er bestritt seine Tat auch nicht. Er war fast schon blutrünstig geworden, wenn man ihn nicht bewusstlos geschlagen hätte, wären wohl wesentlich mehr Engel gestorben.
Als er aufwachte, fand er sich in einer dunklen Zelle wieder, in Einzelhaft. Wie jeder Engel braucht Ashtaroth Luft und Licht, um zu überleben, Einzelhaft in den Zellen bekam man nur bei schweren Vergehen und normalerweise nie länger als ein paar Tage. Ashtaroth blieb einige Stunden allein an die Wand gekettet, wie lange genau, kann er nicht sagen. Aber dann kam ein Wärter vorbei und erzählte ihm mit einem mehr als angewiderten Gesichtsausdruck, was geschehen war. Nachdem man ihn bewusstlos geschlagen hatte, war man zu Astharte ins Haus gestürmt, um sie von ihrem rasenden Bruder wegzuholen. Dabei hatte man natürlich entdeckt, dass sie hochschwanger gewesen war, doch auf die Frage nach dem Vater wollte sie keine Antwort geben. Erst eine Horde von Telepaten hatte aus ihr rauspressen können, dann Ashtaroth der Vater war und sie es auch nicht bereuen würde, ihren eigenen Bruder zu lieben und verführt zu haben. Sie habe ihn mit Zaubern willenlos gemacht, sie habe sich von ihm schwängern lassen, weil sie unbedingt ein Kind haben wollte, dass wie er aussah. Dafür würde man ihr die schlimmste Strafe zukommen lassen, die man ihm Himmel verhängen lassen konnte. Ashtaroth zerrte an seinen Fesseln, wollte zu seiner Schwester, widerrief jede ihrer Aussagen, außer der, dass sie zwei ein Verhältnis hatten. Er liebte seine Schwester und schrie es förmlich in die Welt, doch es war zu spät, die Strafe stand fest. Man wollte zuerst, dass Astharte das Kind gebar, denn das Kind konnte am wenigsten für die Verfehlungen seiner sündigen Eltern. Es sollte aber noch einen Monat dauern, ein Monat, in dem Ashtaroth in seinem Gefängnis bleiben musste, nur in Ketten an die Luft durfte, gerade genug, um am Leben zu bleiben. Aber es war nicht unbedingt das Gefängnis, das ihm so zu schaffen machte, es war der Gedanke, dass seine ganze Liebe vielleicht doch nur auf Zaubern beruhte. Hatte er sich so geirrt? Er hatte einiges an Zeit, um darüber nachzudenken, doch er kam immer auf dasselbe Ergebnis: Es war unmöglich, dass seine Schwester ihn nur verhext hatte. Seine Eifersucht, seine Sehnsucht... und damals war sie viel zu jung gewesen, um solcherlei Zauber zu kennen. Und er liebte sie doch schon so lange. Schon seit sie Kinder waren, sie konnte ihn nicht verführt haben. Und genau das sagte er auch vor dem Tribunal, als man die Zwillinge vor Gericht zog und anklagte. Er riss sich vor dem Tribunal von seiner Schwester los, küsste sie, hielt sie fest bei sich und konnte nur unter äußerster Kraftanwendung wieder von ihr gezogen werden. Doch beteuerte er, dass er es war, der die Beziehung zu seiner Schwester aufbaute, dass er sie liebte und auch mit ihr geschlafen habe. Und dass er sie immer lieben würde, was man ihm auch antat.
Aber man hatte sich eine sehr grausame Strafe für das Zwillingspaar einfallen lassen. Astharte sollte aufgelöst werden, ihre Seele, ihr Geist, ihr Bewusstsein unrettbar zerstört werden, als würde man Wasser verdampfen lassen. Ihr Körper dagegen sollte mit dem von Ashtaroth verschmolzen – so sollte er seine Schwester immer sehen können, aber genau wissen, dass sie nicht mehr existierte und er sie nie wieder würde halten können. Zusätzlich hackte man ihm noch die Flügel ab und verbannte ihn in die Stadt der Ausgestoßenen, wo er, als er aus seiner Ohnmacht der Schmerzen wegen wieder erwachte, dem Wahnsinn verfiel. Es machte ihn wahnsinnig, in den Spiegel zu sehen, die sanften Züge seiner Schwester zu sehen und sie doch nie wieder in seinen Armen halten zu können, nie wieder ihre weichen Lippen auf den seinen zu spüren, nie wieder ihren Körper an seinen drücken und sie lieben zu können. Er kreischte tagelang über den Verlust seiner Schwester, die Schmerzen, den Verlust seiner Schwingen und damit seiner Macht, er kreischte so lange, bis er vor Erschöpfung fiel. Er stürzte sich in Todesabsicht auf die Erde, schlug mit einem unheilvollen Knacken auf den Boden auf und war mehr tot als lebendig, wie er es gewollt hatte. Blut lief ihm aus den frisch aufgerissen Wunden, wo sie ihm die Flügel abgehackt hatten, er spürte, wie er sich das Kreuz und noch einige andere Knochen gebrochen hatte, wie innere Organe sich regelrecht zerfetzt hatten. Er war gefasst auf sein Ende, bis er Wärme in seinen Gliedern spürte, angenehme Wärme, er spürte, wie sich seine Wunden schlossen, seine Knochen sich wieder zusammensetzten und er sah verschwommen einige Gestalten, die um ihn herum standen, eine von ihnen ließ die Hand über seinen Körper wandern. Eine eindeutig männliche Stimme meinte, dass ihnen da ja ein hübsches Spielzeug vor die Füße gefallen sein. Dann wurde Ashtaroths Welt schwarz und er versank in warmer Dunkelheit.
Er wachte in einem sehr großen, in Rottönen gehaltenem Zimmer wieder auf, allein, aber dafür soweit intakt. Als wäre er nie gefallen, auch die Wunden an seinem Rücken waren soweit verheilt, auch wenn er immer noch Schmerzen hatte, fürchterliche Schmerzen, die ihn sofort zurück in die weichen Kissen sinken ließen, auf denen er gelegen hatte. Er war schwach, er fühlte sich unendlich müde und er fragte sich, wo er war... wo war er, wo war seine Schwester, warum hatte er keine Schwingen mehr? Und als ihm nach und nach wieder einfiel, was passiert war, ging sein Wehklagen von vorne los, er kreischte und jammerte über den Verlust und dass er immer noch lebte, obwohl er sterben wollte. Er schrie, bis er eine Hand in seinen weißen Haaren spürte, die ihm unsanft den Kopf nach hinten zog und er einen harten, dominierenden Kuss auf seine Lippen gedrückt bekam. Eine raue Zunge in seinem Mund kämpfte nicht lange um die Vorherrschaft, schnell hatte sich geklärt, wer der Unterlegene war. Stechend gelbe Augen bohrten sich wie Feuer in die blauen des Ex-Engels und er konnte harte, männliche Gesichtszüge ausmachen. Erst, als Ashtaroth dringend Luft brauchte, gab der Fremde ihn frei, zog ihn allerdings immer noch unsanft an den Haaren und zwang den Gefallenen so, den Kopf in den Nacken gelegt zu lassen. Eine unbequeme Position, aus der er zuerst versuchte, zu entkommen, doch je mehr er sich wehrte, desto fester packte die Hand zu und desto schmerzhafter wurde er an den Haaren gezogen. Er gab es nach einer Weile schließlich auf und es dauerte nicht lange, bis der fremde Mann sich zu ihm runter gebeugt hatte und er heißem Atem an seinem Ohr spürte. “Was bist du doch für ein ungezogenes kleines Spielzeug, Gefallener. An dir muss noch viel gefeilt werden, aber ich denke, du kannst mir ein guter Diener sein... Du musst nur richtig erzogen werden. Sag mir deinen Namen, Gefallener“ Eine ruhige, aber befehlsgewohnte Stimme, der Griff in seinen Haaren hatte sich nicht gelockert, noch immer musste er schmerzhaft den Kopf in den Nacken legen, aber er presste eine Antwort zwischen den Zähnen hervor. “Ashtaroth also... Nun, Ashtaroth, weißt du, wer ich bin? Ich bin der Hochlord Beelzebub... du bist mir sozusagen vor die Füße gefallen, kleiner Engel. Was hat man nur mit dir angestellt, dass du so etwas tun musst? So ein hübsches Gesicht, das du da hast, wie hübsch du bist, wenn du leidest... Du wirst mir zu Diensten sein, Ashtaroth, denn ich habe dir dein Leben gerettet. Ich war gnädig mit dir, nicht wahr? Und du hast mir das zu danken, Ashtaroth. Denn ich bin dein Herr, dein Master und ich habe dir dein jämmerliches Leben gerettet und ich kann es dir wieder nehmen, wenn ich das will. Hast du das verstanden, kleiner Engel?“ Ob es nun der Wahnsinn war, der ihn gefangen nahm, die Schmerzen, die er hatte, seine Schwäche, die ihn fast wieder übermannte oder einfach die ganze Situation an sich, Ashtaroth war fasziniert von der Dominanz dieses Dämons, seiner harten Worte, seiner ruhigen, trotzdem irgendwie hypnotischen Stimme, die ihn gefangen nahm und ihn nicken ließ. Er kannte die Hochlords der Hölle, wenn er sie auch nie persönlich kennengelernt hatte. Aber er hatte von ihnen gelesen und gehört. Und Beelzebub war wohl einer der grausamsten.
Und der Hochlord stellte das auch gleich unter Beweis, er 'erzog' Ashtaroth. Er hatte erst kürzlich den großen Krieg verloren und er war dementsprechend sauer. In Ashtaroth hatte er ein williges Opfer und ein fabelhaftes Werkzeug gefunden, um seine Wut an ihm auszulassen, indem er ihn erzog. Was in seinem Fall hieß, dass Ashtaroth wie ein Hund an der Leine gehalten wurde, mit Peitschenhieben bestraft wurde, wenn er etwas falsch gemacht hatte, aber auch mit regelrechter Fürsorge belohnt wurde, wenn er etwas richtig gemacht hatte. Zuckerbrot und Peitsche sozusagen, doch Ashtaroth sprang in seinem absolut gestörten Zustand mehr als gut darauf an. Er entwickelte, wie damals zu seiner Schwester, zu Beelzebub eine Beziehung, fixierte sich krankhaft auf seinen Master, für ihn gab es nur noch den Höllenlord und selbst, wenn er ihn schlug und bestrafte, selbst wenn er sich an ihm verging, für Ashtaroth war es nach einer kleinen Weile das Höchste, wenn sein Master ihn nur ansah und wenn er ihn, wie auch immer geartet, berührte, dann ging Ashtaroths sehnlichster Wunsch in Erfüllung. Aber oft genug hörte er von seinem Master die Worte “Leide für mich, Ashtaroth...“ und Ashtaroth musste dabei zusehen, wie sein Master sich mit jemand anderem vergnügte oder wie sein Master ihn einfach nur ansah, außerhalb von Ashtaroths Reichweite saß und ihn nur ansah. Der gefallene Engel entwickelte dennoch eine regelrechte Besessenheit und erfüllte auch jeden Wunsch seines Masters. Nicht, weil er die Peitsche fürchtete, sondern weil er das Zuckerbrot wollte. Und so erfüllte er auch einen Befehl seines Masters, der wohl der Gipfel seines Wahnsinns war: er tötete seinen eigenen Sohn Alessus, als Beelzebub ihm die Möglichkeit dazu gab. Er hatte zu seinem Sohn ja nie eine Beziehung aufgebaut und er schlug dem schlafenden Alessus den Schädel ein. Er hatte nur eine Sekunde davor bemerkt, dass er Astharte sehr ähnlich war. Aber der Befehl seines Masters und dessen korrekte Ausführung bedeuteten ihm viel mehr als das. Und so erschlug er seinen eigenen Sohn und brachte Beelzebub sein Herz als Beweis seiner absoluten Treue. Und seine Tat wurde belohnt. Nicht nur mit einer vergleichsweise zärtlichen Nacht bei seinem Master, ihm war auch Beelzebubs absolutes Vertrauen sicher, Ashtaroth durfte ihn von nun an überall hin begleiten, zu jedem Anlass und zu jeder offiziellen Veranstaltung. Natürlich nur als Haustier und Spielzeug, als treuen Diener, der ihm jeden Wunsch sofort erfüllte, welcher Art er auch sein mochte und der die Todeszeit eines Wesens vorhersehen konnte. Und noch etwas war in dieser Belohnung und diesem Vertrauen enthalten außer regelmäßiger Nächte bei seinem Herrchen. Beelzebub lehrte ihn, seine magischen Kräfte wieder zu nutzen, fast drei Viertel seiner alten Macht stellte er wieder her. Doch dieses Mal sollte er seine Magie anders nutzen, Beelzebub lehrte ihn das Kämpfen – indem er ihn in eine Arena warf und ihm den Befehl gab, zu überleben und seine Gegner zu töten, wie auch immer er es anstellte. Er bekam einen Spazierstock in die Hand gedrückt, den er handhaben konnte, wie er wollte. Und Ashtaroth gehorchte, er tötete jeden Gegner, den man zu ihn in die Arena schickte, kämpfte bis zur totalen Erschöpfung und lernte. Fing er sich am Anfang noch viele Schläge ein und einige, teils gefährliche Wunden, lernte er mit jedem Gegner dazu, wich geschickter aus und schlug gezielter zu. Erst, als sein Master eingriff und ihm erlaubte, aufzuhören, brach Ashtaroth vor Erschöpfung zusammen. Er brauchte drei Tage, um sich zu erholen, doch es waren drei Tage, in denen sich Beelzebub sogar ein wenig um seinen Diener kümmerte und ihm erlaubte, mit ihm in einem Bett zu schlafen. So gesehen hätte Ashtaroth es also schlechter treffen können. Auch wenn es jetzt öfter vorkam, dass Beelzebub ihn sozusagen als Gladiator gegen andere Diener seiner Untergebenen antreten ließ. Ashtaroth hatte einen unbestreitbaren Vorteil ihnen gegenüber: seinen totalen Gehorsam und seine Berserkerwut. Er kämpfte, bis sein Master ihm gebot, aufzuhören, oder bis sein Gegner tot war. Und selbst dann ruhte er nur, wenn sein Master es ihm erlaubte. Er verbrachte die Jahrtausende also mit Diensten gegenüber seinem Master, Gladiatorenkämpfen und auch Spionagearbeit auf der Erde. Bis heute ist er mitunter tagelang auf der Erde unterwegs, nur im Auftrag seines Masters, um neue Gerüchte und Informationen aufzuschnappen. Und er hat sich geschworen herauszufinden, warum es in letzter Zeit so viele Spannungen auf der Welt gibt, schließlich hat sein Master ihm genau dies befohlen und er führt die Befehle seines Masters immer aus, bis ins kleinste Detail zur Perfektion und vollsten Zufriedenheit seines Herrchens.


Positive Charaktereigenschaften:
Ashtaroth ist absolut loyal und gehorsam gegenüber seinem Master, er führt jeden Befehl bis zur Perfektion aus. Außerdem ist er hartnäckig und ziemlich clever, wenn nicht gerade Schatten auf seinem Verstand liegen. Im Großen und Ganzen kann er sogar humorvoll und freundlich sein, wenn diese Freundlichkeit auch meistens nur gespielt ist und spätestens seine Ticks die Maskerade auffliegen lassen. Er ist zuletzt noch gewissenhaft und recht pflichtbewusst.
Negative Charaktereigenschaften:
Eins vorweg: Ashtaroth ist geisteskrank, auch wenn er gelernt hat, es zu verbergen. Er leidet an Ticks oder Aussetzern, wenn diese einsetzen, ist er mindestens paranoid und sehr aggressiv und greift alles an, was sich bewegt. Er kann auch seine Selbstkontrolle verlieren und neigt oft zu Grausamkeit. Er ist psychisch labil, hat eine sehr geschwächte Persönlichkeit, da er sich in der Liebe zu seinem Master selbst völlig aufgibt. Er ist gegenüber Beelzebub auch nicht nur loyal, er ist regelrecht devot, lebt in einer vom latenten Sadismus Beelzebubs geprägten Beziehung, wobei er selbst seinen Hang zum Masochismus ausleben kann.
Neutrale Charaktereigenschaften:
Wenn man es neutral nennen kann, dann weiß Ashtaroth sich wirklich zu benehmen, wenn es darauf ankommt. Man merkt ihm seinen Wahnsinn nicht an, er hält ihn unter einer Maske verborgen, die er nur ablegt, wenn er sich längere Zeit mit jemandem unterhalten muss oder wenn seine Ticks sich wieder melden.

Rassen, mit denen euer Chara sich im allgemeinen gut versteht:
Dämonen ist Ashtaroth sehr zugeneigt, er lebt als einziger Gefallener Engel unter ihnen. Allen anderen Rassen begegnet er eher mit der Arroganz, die auch sein Herrchen zeigt.
Rassen, mit denen euer Chara sich im allgemeinen schlecht versteht:
Einen jeden Engel, den Ashtaroth sieht, zerreißt er förmlich in der Luft und das in tausend Fetzen.

Hobbys:
Ashtaroth hat kein Hobby in dem Sinne, aber er holt sich gerne neue Informationen ein und er klettert erstaunlich gerne auf Bäume.
Hassbeschäftigungen:
Er hasst es regelrecht, wenn andere, in seinen Augen Unwürdige seinen Herren belästigen und er sich dann mit ihnen beschäftigen muss. Auch wenn er es ganz lustig findet, sie dann rauszuschmeißen, er hasst es, wenn sie es überhaupt wagen, mit seinem Herrchen reden wollen

Mag euer Chara:
Ashtaroth liebt es, wenn sein Herrchen sich mit ihm beschäftigt und ihm Aufgaben erteilt, genauso wie er die Belohnungen danach liebt. Selbst gegen die Bestrafungen hat er durch seine masochistische Ader nicht besonders viel. Er ist gerne draußen, am liebsten weit oben, obwohl es eine unstillbare Sehnsucht nach dem Wind unter seinen toten Schwingen hervorruft. Ansonsten mag er es nur noch, wenn sein Herrchen zufrieden ist und er in seiner Nähe sein darf.
Mag euer Chara nicht:
Wenn sein Master ihn ignoriert, dass ist wohl so ziemlich die schlimmste Strafe, die man Ashtaroth geben kann. Ansonsten mag er keine Fremden, auch wenn man es ihm nicht immer ansieht. Alles, was mit den Göttern, ihren heiligen Stätten oder noch schlimmer, ihren Engeln zu tun hat, verabscheut er regelrecht. Zuletzt kann er es nicht leiden, eingesperrt zu sein, er braucht Luft, Licht und Freiheit, um zu leben und er hat eine regelrechte Klaustrophobie entwickelt.

Stärken:
Ashtaroth ist wohl der einzige Engel, dem man die Flügel abgehackt hat und der dennoch einen Großteil seiner Macht und Kraft noch nutzen kann. Seine Magie ist dabei eine Mischung aus weißer und schwarzer Energie, die er zum Angriff und zur Verteidigung nutzen kann. In der Bannmagie ist er nachwievor extrem bewandert und knackt beinahe jeden Bannkreis. Er versteht es, mit seinem Spazierstock umzugehen und damit seine Gegner auszuschalten. Außerdem genießt er das vollste Vertrauen von Beelzebub und kann sich dessen Unterstützung sicher sein. Er ist außerdem eigentlich recht intelligent, doch durch seinen Wahnsinn schlägt diese Intelligenz oft in grausame Kreativität um.
Schwächen:
Ashtaroth braucht unbedingt Luft und Licht, um zu leben, er geht ein, wenn man ihn einsperrt und nicht nach draußen lässt. Schon wenige Tage reichen, ihn ernsthaft krank zu machen. Sein Wahnsinn macht ihm noch zusätzlich schwer, er leidet nicht nur an Ticks, sondern auch an Halluzinationen. Auch seine Albträume machen ihm schwer zu schaffen, ebenso die Ungewissheit, wann seine Wunden wieder aufreißen und die toten Flügelreste sich ihren Weg nach draußen bahnen wollen. Die Schmerzen setzen ihn völlig Schachmatt, obwohl er eigentlich immer Schmerzen hat. Er kann sie lediglich ignorieren, was ihm nicht immer gelingt. Seine Raserei, die ihm manchmal ein Vorteil ist, kann schnell in einen Nachteil umschlagen, da er dann nur noch blind zuschlägt. Auch sein blinder Gehorsam gegenüber Beelzebub und seine Selbstaufgabe ist wohl eine eindeutige Schwäche.

Eine Situation aus seinem Leben:
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Und zu guter Letzt:
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Zweitcharas:
Bilaschko Calanor, Darque, Jiyu
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Lorien Rhánadhir

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BeitragThema: Re: Ashtaroth - Fallen Angel, Loyal Servant   Mo Jan 02, 2012 5:38 pm

Ich mag den Chara und nehme ihn hiermit an ^^
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Sabine Sorceri

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BeitragThema: Re: Ashtaroth - Fallen Angel, Loyal Servant   Di Jan 03, 2012 6:49 am

Ich mag ihn auch und nehme ich auch an Very Happy
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Ashtaroth - Fallen Angel, Loyal Servant
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