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 Lord Vincent Ashmodai Valentine

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AutorNachricht
Vincent Valentine

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BeitragThema: Lord Vincent Ashmodai Valentine   Di Jan 24, 2012 4:17 am

Eckdaten:

Nachname:
Valentine
Eine sehr alte dämonische Familie, die auch als eine der ersten Familien geführt wird. Aus ihr sind schon sehr mächtige Dämonen hervorgegangen, einige haben sich in die Annalen der Höllengeschichte eingebrannt. Auch Vincent hat vor, es zu einer solchen Bekanntheit zu bringen.
Vorname:
Lord Vincent Ashmodai
Bis vor zwei Tagen lautete der Titel von Vincent noch Prinz und er trug noch nicht seinen zweiten Vornamen. Erst durch den Tod seines Vaters ist er durch das Erbrecht als ältester Sohn zum Lord geworden und nach alter Familientradition übernahm er mit der Macht auch den Namen seines Vaters Ashmodai. Auch die Stellung als General von Hochlord Damian übernahm er mit dem Tod seines Vaters. Man sollte übrigens niemals auf die Idee kommen, Vincent Spitznamen zu verpassen, er kann das auf den Tod nicht ausstehen.
Alter:
3058 Jahre
Geschlecht:
männlich
Rasse:
Dämon
Um es zu präzisieren ist Vincent ein Chaosdämon, er besteht auch darauf, so genannt zu werden. Er besitzt enorme magische Kräfte in diesem Bereich, was bei ihm jedoch auch zu gesteigerten Instinkten führt und zu einer rein carnivoren Ernährung mit rohem Fleisch, etwas anderes verträgt sein Körper nicht mehr, abgesehen von Getränken, die er in jeder Art zu sich nehmen kann.
Fraktion:
Gegen den Krieg, zumindest gegen einen von diesem Ausmaß. Sein Drang zu töten ist zwar groß, doch er lebt ihn auf der Jagd aus und er hat im Prinzip nichts gegen den Kampf. Aber durch seinen Vater weiß er, was für einen Schaden ein Krieg in diesem Maße anrichten kann.
Wissensstand:
Vincent weiß über die Hintergründe des Krieges nichts weiter, er spürt nur, dass die Welt zittert.
Sexuelle Gesinnung:
Bi
Begabung:
Begabung Ordnung: Fähigkeit zum Teleport. Er ordnet sich sozusagen an einem bestimmten Ort wieder ein, Voraussetzung ist, dass er den Ort, an den er teleportieren möchte, kennt. Also schon einmal an diesem Ort gewesen ist. Wenn dem nicht der Fall ist oder wenn der Ort wirklich in seinen Grundfesten verändert wurde, kann es zu Unfällen kommen.

Elementare Informationen:

Kampfstil:
Vincents Kampfstil ist der eines erfahrenen Nahkämpfers, doch auch mit Schusswaffen weiß er umzugehen. Im direkten Nahkampf lebt er seine dämonischen Instinkte aus, beißt zu und versucht im Besonderen, seinen Gegnern Herz oder Augen aus dem Körper zu reißen und zu fressen. Sein Kampfstil im Nahkampf ist allerdings präziser, als man meinen könnte, er hat detaillierte Kenntnisse über die Anatomien verschiedenster Lebewesen und Kreaturen, besonders die Nervenknoten sind ihm bekannt. Er versucht in den meisten Fällen, genau diese Punkte zu treffen, um Gegner außer Gefecht zu setzen. Vincent setzt aber hauptsächlich, wenn es denn geht, auf seine Schusswaffen. Seit dem Tod seines Vaters befindet sich die einzigartige Cerberus in seinem Besitz, eine dreiläufige Revolverwaffe mit einem Verstand und Willen, die Vincent erlaubt, sie zu halten und zu führen. Ihre Kugeln haben eine gewaltige Durchschlagskraft und sind ein ziemliches Kaliber, vor dem man sich hüten sollte. Magisch ist Vincent äußerst begabt und sollte besser nicht zu sehr provoziert werden, seine Macht zu demonstrieren.
Erfahrung:
Den ersten großen Krieg hat Vincent nicht miterlebt, aber sein Vater hat ihn in militärischer Hinsicht streng erzogen und auch hart trainiert. Er ist kampferfahren und es ist klug, sich nicht mit ihm anzulegen. Er bezieht auch seine Hellhounds in den Kampf mit ein und auch vor diesen sollte man sich hüten.
Inventar:
Immer bei sich trägt Vincent die drei Erbstücke seines Vaters: den Mantel Dearg, die Panzerklaue Mharú und die Revolverwaffe Cerberus. Weiterhin geht er selten ohne ein paar Leckerchen für seine Hunde wie rohe Hühnerlebern und ähnlichem aus dem Haus. Zuletzt trägt er einen Siegelring, der ihn als Oberhaupt der alten Valentine-Familie auszeichnet.
Besonderer Besitz:
Was Vincent bei sich hat, abgesehen von den Leckerchen für seine Hunde, ist auch das wertvollste, was er an materiellem Besitz hat. Zuerst der Siegelring. In hohen Familien wie denen der Valentines tragen die Oberhäupter, in diesem Fall Vincent, solche Ringe, um sich als eben diese Oberhäupter auszuweisen. Der Ring kann nur von einem Valentine angelegt werden, bei jedem anderen passt er partout nicht.
Ähnlich verhält es sich mit dem roten Mantel Dearg. Dieser war früher in Ashmodais Besitz, wurde von ihm angefertigt, war über Jahrtausende dessen Präsenz ausgesetzt und hat darüber eine Art von Bewusstsein und Verstand entwickelt, allerdings beides sehr einfach gestrickt. Doch der Mantel lässt sich außer von einem Valentine von niemanden tragen, außer er wird ordentlich zusammengestaucht. Er hat wirklich eine Art Eigenleben entwickelt, wärmt im Winter und kühlt im Sommer, dient nachts als Decke und erwürgt auch schon mal jemanden, der versucht, seinen Träger auszurauben. Auch sonst hat er ein etwas besitzergreifendes Wesen und mag es gar nicht, wenn man ihn einfach in den Schrank hängt. Er ist nicht wirklich intelligent, aber er ist anhänglich und so treu, wie ein Mantel sein kann. Dearg ist aus den Fasern des seltenen Blutgrases gewebt, er ist reißfest und durch natürliche Waffen wie Zähne und Krallen oder menschliche Waffen nicht zu beschädigen. Auch Feuer, Wasser oder Sturm können dem festen Stoff nichts anhaben. Magie und magische Waffen können ihn beschädigen und die etwas zerfetzten Ränder beweisen das auch.
Als zweites, ebenfalls ein Erbstück, welches Ashmodai einst anfertigte, sei da die Panzerklaue Mharú genannt, die Vincent und vorher sein Vater am linken Arm tragen. Sie ist wenig intelligenter als Dearg, doch hat sie einen eben so treuen Charakter und ein Bewusstsein wie der Mantel. So kommt sie auf Pfiff, wenn man sie ablegt und wenn ein Fremder versucht, sie zu tragen, verursacht übernimmt sie bei einem schwachen Geist die Kontrolle über diesen, bei einem starken Geist weigert sie sich schlicht, sich zu bewegen. Und ohne sie zu zerstören, bekommt man sie nicht in Gang. Mharú besteht nicht aus gewöhnlichem Stahl, auch nicht aus Mithril oder Schattenstahl, die Klaue wurde aus einem Metall geschmiedet, welches sich Finstereisen nennt und es sowohl mit Mithril als auch mit Schattenstahl aufnehmen kann. Ashmodai hat einige Pfund dieses seltenen Metalls selbst herstellen können, es war ein geglücktes Experiment, dass er allerdings nicht noch einmal wiederholen wollte. Nur Mharú konnte er aus dem Finstereisen schmieden, für mehr reichte die Rohmasse nicht aus. Doch ist die mit einem Bewusstsein ausgestattete Klaue damit auch ein Unikat und so gut wie unzerstörbar. Sie dient primär als Krallenwaffe, doch Vincent trägt sie noch aus einem anderen Grund...
Sein dritter extrem wertvoller Besitz ist die Revolverwaffe Cerberus. Seit jeher waren die Valentines nicht nur für ihre ausgezeichneten Hellhounds bekannt, sondern auch für die Entwicklung von Schusswaffen. Keine von ihnen ist wirklich serienreif, doch wirklich einzigartig ist nur die Cerberus, denn sie war die erste Schusswaffe, die von einem Valentine, genauer gesagt von Vincents Urgroßvater in der dritten Generation entwickelt wurde. Sie ist dreiläufig, ist auch mit drei Trommeln zu je sechs Schuss ausgestattet und ist an den Mündern mit drei Hellhoundköpfen verziert. Sie hat ein 19-Milimeter-Kaliber und die Kugeln zu ihr stellt Vincent schon lange selbst her, auch wenn Cerberus sich bisher weigerte, unter seiner Führung zu schießen. Erst nach Ashmodais Tod gehorchte die Waffe dem frisch ernannten Dämonenlord. Denn Cerberus ist die mit Abstand intelligenteste unter Vincents Besitztümern, uralt und mit einem starken Willen. Ihr Bewusstsein konnte sich in den langen Generationen von hohen Dämonen sehr gut entwickeln und so weiß Vincent, dass er dem 'alten Mädchen', wie schon sein Vater sie liebevoll nannte, allen Respekt entgegenbringen muss, wenn er sie weiter führen will. Denn die Waffe akzeptiert ihn zwar als Meister, kann ihm allerdings auch jederzeit den Dienst versagen, wenn sie es für nötig erachtet, andersherum kann sie auch losgehen, wenn Vincent es gar nicht beabsichtigt, auch wenn dies weder unter Ashmodai noch unter Vincents zweitägiger Meisterschaft über Cerberus je vorgekommen. Sie erachtete es offenbar nicht für notwendig. Cerberus hält einen ständigen Kontakt zu Vincent, hält Zwiesprache mit ihm, auch wenn sie ihm nicht auf alle Fragen antwortet. Er redet schon seit einiger Zeit mit Cerberus, nicht erst seit den zwei Tagen, in denen er ihr Meister ist. Doch früher waren ihre Antworten knapper, wenn auch nicht weniger weise.

Dearg:
 

Mharú:
 

Cerberus:
 

Begleitende Wesen:
Die größte Hellhoundzucht der Hölle liegt in den Händen von Vincents Familie. Er wird meist von einigen Hellhounds gleichzeitig begleitet, da er seine Hunde selbst ausbildet. Es sind dabei alle möglichen Arten vertreten, ein-, zwei- oder dreiköpfige und von verschiedenen Kräften, auch Welpen sind teilweise dabei. Meist ist Vincent also von einem ganzen Rudel Hellhounds umgeben, von denen einige auch in ihrer Ausbildung stecken. Besonders Welpen hat Vincent gerne um sich. Doch es gibt einen Hellhound, den er vor zehn Jahren mit der Flasche aufzog und der seitdem nicht mehr von seiner Seite weicht. Es ist ein großer, einköpfiger Hellhound mit kleinen Hörnern auf der Stirn, roten Augen und großen, spitzen Ohren. Gemessen an der Schulterhöhe von gut einem Meter ist es sogar Vincents größter Hellhound, einer der größten, die je existiert haben. Doch der Körper ist sehnig und auch wenn die Knochen kräftig gebaut sind, ist der Hund an sich doch eher drahtig gebaut. Er hat kurzes, glattes Fell von schwarzer Farbe mit braunen Abzeichen an der Schnauze, über den Augen und an den Pfoten. Wären die Augen und die Hörner nicht, könnte er sogar als normaler Hund durchgehen. Seine Intelligenz ist mit der einen Durchschnittsmenschen gut messbar, Vincent hat sogar seinen Spaß daran, mit dem Rüden Schach oder ähnliche Spiele zu spielen. Er sagt auch gern zum Scherz, dass er es fast bedauert, keine Kartenspiele mit dem Hellhound spielen zu können. Trotz der Intelligenz liebt es der Hellhound aber auch, wie ein normaler Hund Bälle zu jagen und so zu spielen, wie man es von einem normalen Hund erwarten würde. Vincent gab dem ihm den Namen Mitternacht und auch, wenn Mitternacht nicht, wie einige andere von Vincents Hellhounds, in Gedanken mit Vincent sprechen kann, so ist es immer noch Vincents liebster Gefährte und bester Freund, der auf ganz eigene Art mit ihm redet. Mitternacht ist ruhig und gelassen, dabei aber stets aufmerksam, sehr treu, gehorsam und auch etwas schelmisch, für sein Alter auch noch recht verspielt. Er ist einfühlsam und ehrlich, aber er ist, wie alle Hellhounds, mit einer gewissen Grundschärfe ausgestattet. Fremde mag er nicht und er lässt sich auch nicht von jedem anfassen, schnappt sehr schnell zu. Im Kampf ist er so gnadenlos wie Vincent, durch seine große Stärke kann er auch einigen Schaden anrichten. Zudem ist der Hellhound in der Lage, durch seine bloße Anwesenheit negative Gefühle wie Angst, Hass oder Nervosität zu verstärken, was klug eingesetzt den Sieg bringen kann. Mitternacht ist also technisch gesehen Vincents aktueller Begleiter, er hatte schon vor Mitternacht Hellhounds als Partner gehabt, doch der Rüde ist der erste, den er vollständig mit der Flasche aufgezogen hat. Er hat eine ganz besondere Bindung zu seinem Tier und sieht ihn als vollwertiges Familienmitglied.

Mitternacht:
 

Körperdaten:

Körperbau:
Vincents Körperbau wird die meiste Zeit durch den Mantel etwas verzerrt. Schon vor Dearg trug er Mäntel und ähnliches, was seine Körperkontur nicht deutlich werden lässt. Auch die Panzerklaue an seinem Arm und allgemein seine Kleidung lässt nicht völlig durchblicken, wie der Chaosdämon wirklich gebaut ist. Und die Erkenntnis über die Figur des Dämonenlords kann für den einen oder anderen regelrecht erschreckend sein: Vincent ist dürr, man kann es nicht anders ausdrücken. Für seine Größe sieht er aus, als würde er viel zu wenig wiegen, obwohl er wie jeder mächtige Dämon eine ganze Menge auf die Waage bringt. Auf den zweiten Blick werden auch die sehnigen, drahtseilartigen Muskeln sichtbar, die zwar hart wie Stein sind und auch die nötige Kraft liefern, aber viele neigen dazu, Vincents körperliche Fähigkeiten zu unterschätzen. Seine Silhouette ist schmal und wirkt auch verletzlich, wenn man nicht genau hinsieht und die Muskeln erkennt. Doch darf man die breiten Schultern nicht vergessen, wenn sie auch recht knochig erscheinen. Sie machen einen Teil der dennoch beeindruckenden Gestalt des Chaosdämons aus. Er wirkt trotz der dürren Figur nicht hager, seine Gesichtszüge sind eher fein, wobei viele sagen, dass er wie eine androgyne Version seines Vaters wirkt. Es ist vielleicht unfair zu sagen, dass Vincent unmännlich aussehen würde, aber er hat ein definitiv feineres Antlitz als noch Ashmodai. Die roten Augen und die langen schwarzen Haare sind aber eindeutig ein Erbe des Vaters, Freunde der Familie meinen auch, dass Vincent wie der junge Ashmodai aussehen würde. Vincent hört es eher ungern, dass er wie sein Vater aussieht, so sehr er ihn auch geliebt hat. Aber er möchte nicht nur als Ashmodais Sohn bekannt sein, er will als das Individuum gesehen werden, das er ist. Er ist natürlich stolz auf sein Erbe und er ist auch stolz, dass seine Augen mit denen seines Vaters verglichen werden, doch macht er bei jeder Gelegenheit klar, dass er Lord Vincent und nicht Ashmodai ist. Schließlich war sein Vater auch wesentlich kräftiger gebaut, bei ihm hatte die Chaosmagie andere Auswirkungen als bei Vincent. Sein Körper ist so dünn, weil die Magie an ihm zehrt und zu diesem Bündel aus Drahtseilmuskeln werden lässt.
Etwas anders verhält es sich mit seiner dämonischen Gestalt, die er selbst als Luí (im dämonischen Dialekt seiner Familie soviel bedeutend wie 'Albtraum') bezeichnet. Und ein Albtraum ist es wirklich, denn Vincent verwandelt sich nur in Luí, wenn er wirklich keinen anderen Ausweg sieht. Er ist in dieser Gestalt um einiges größer und er wirkt auch so stark, wie er ist. Nicht, dass seine magischen Kräfte größer oder geringer wären, aber in Luí fällt es ihm leichter, dass diese Gestalt seiner Natur entspricht und er sich nicht auf seine äußere Erscheinung konzentrieren muss. Luí ist sogar noch breitschultriger als Vincent in seiner menschlichen Gestalt, er ist auch breiter, muskulöser und man sieht jetzt, welche unheimliche Kraft in diesem Körper steckt, da Luí seinen Körper aus der Magie aufbaut, die in ihm steckt, während Vincents menschlicher Körper die Energie in sich trägt und sie von seinem Körper zehrt. Bei Luí verhält es sich anders, er nutzt die Magie, um seinen Körper zu gestalten und er lässt die Energie auch frei fließen. Vincent in seinem menschlichen Körper könnte es theoretisch auch tun, doch würden die pulsierenden Energiewellen innerhalb kürzester Zeit seine Umgebung und ihn in tausend Stücke zerfetzten. Und da er kein Freund davon ist, seine Kräfte durch einen Gegenstand kontrollieren zu lassen, verschließt er seine magischen Energien in sich, bis er sie durch Zauber und ähnliches frei lässt. An Luí fallen außer der kräftigeren Statur auch einige Attribute auf, wie zum Beispiel die großen, etwas zerrissenen Flügel auf dem Rücken, die auch zum Flug genutzt werden können. Die Haut ist noch blasser als ohnehin schon und die Augen sind stechend gelb und glühen leicht.
Körpergröße:
1,98 m, in Luí 2,53 m
Gewicht:
600 Kilo, da die verdichtete Magie in seinem Körper sehr viel schwerer wiegt, als man vermuten will.
Bild:
Spoiler:
 

Besondere Merkmale:
Vincent als Ganzes ist vor allem wegen seiner dürren Gestalt recht auffallend. Und auch wenn man es nicht sieht, weil er Sommers wie Winters lange Handschuhe und seit zwei Tagen Mharú trägt, sein linker Arm ist eine körperliche Besonderheit von ihm. Von den Fingerspitzen bis zum Ellenbogen ist die Haut komplett schwarz und es sieht aus, als wäre Vincents Arm ihm mal abgefroren, die linke Hand ist auch ein wenig steifer als die rechte, was aber nur auffällt, wenn man Vincents Gestik ganz genau beobachtet. Außerdem zieht sich eine lange, verhornte Narbe von der unteren Seite des Handgelenks bis etwa eine Handbreit vor die Armbeuge. Nur Vincent und sein Vater wissen, was es mit dem allen auf sich hat und Vincent hält auch heute noch strikt geheim, wieso er Handschuhe und die Klaue an diesem Arm trägt und den schwarzen Arm so vor der Öffentlichkeit geheim hält.
Zusätzlich sollte man erwähnen, dass sowohl Vincents Blut, als auch seine Tränen tiefschwarz sind.

Persönlichkeit:

Besondere Persönlichkeitsmerkmale:
Vincent ist ein eher melancholischer Dämon, was unter seiner Art nicht unbedingt oft vorkommt. Sein Schwermut war schon als Kind recht charakteristisch für ihn, noch heute braucht er seine Zeit für sich. Er lässt seine Melancholie nicht mehr Besitz von sich ergreifen, wie es schon einmal passiert ist, aber er lässt sie in Maßen genossen auch zu. Er ist nicht übermäßig traurig oder nachdenklich, aber doch ein sehr ruhiger Vertreter der Familie, der zu manchem dunklen Gedanken neigt. Er weiß, wie gefährlich es sein kann, wenn er seiner Neigung zu viel Freihand lässt, allein aus Erfahrung kann er sagen, dass es ihn sogar das Leben kosten kann. Aber er hat sein kleines Problem mittlerweile ganz gut im Griff, wenn er sich auch ab und an noch zurückzieht, seine Gedanken und seine Seele einfach schweifen lässt und seinem Schwermut ein wenig nachgibt. Man sollte ihn dann nicht unbedingt stören, aber er ist durchaus ansprechbar und hört auch zu, wenn es wichtig ist.
Familiäres:

Lord Ashmodai Leraje Valentine – Vater, verstorben
Spoiler:
 

Ein großartiger Mann und ein tapferer wie kluger Feldherr, der noch im ersten großen Krieg unter Hochlord Damian und vorher unter Hochlord Belphegor kämpfte. Schon in die alte Lord-Familie der Valentines hineingeboren, wurde Ashmodai als der älteste Sohn früh darauf vorbereitet, einmal die Familie zu führen. Und er wurde früh auf den Kampf trainiert, da es immer wieder zu Schlachten kam und auch die Valentines davon nicht verschont blieben. Ashmodai ist außerdem früh erwachsen geworden, weil sein Vater noch in seiner Kindheit verstarb. Zwar übernahm sein Onkel so lange die Vormundschaft, bis Ashmodai alt genug war, aber es hat den Dämon doch geprägt. Er kämpfte sich seinen Weg nach oben, verdiente sich sein Ansehen unter Belphegor, stieg schließlich zum General auf. Er war beliebt unter Soldaten und Gleichrangigen, und auch Belphegor mochte ihn. Er war auch einer der ersten Außenstehenden, die von der Entscheidung erfuhren, den kleinen Damian zu dessen Nachfolger zu ernennen. Er war nicht begeistert von der Entscheidung, doch er wusste auch, dass Belphegor den Jungen nicht überfordern würde. Außerdem hatte er wegen dem Krieg, der die Welt in Mitleidenschaft zog, genug zu tun. Er musste die Truppen führen und selbst sein Leben und seine Ehre verteidigen. Doch es sollte eine entscheidende Wende geben... Denn in einer Nacht töteten Lilith und Beelzebub den dritten Hochlord, womit das kleine Kind, der vierjährige Damian nun seine Nachfolge antreten sollte. Zusammen mit einer Generälin eilte er zum Haus von Belphegor, so schnell er konnte, doch auch die Eltern des kleinen Damian konnten sie nicht mehr retten. Als sehr familiärer Dämon fühlte sich Ashmodai auf eine seltsame Art und Weise verantwortlich für den kleinen Jungen, der doch eigentlich sein Hochlord sein sollte. Er nahm ihn unter seine Fittiche, beschützte ihn so gut er konnte und das nicht nur vor seinen Feinden. Er versuchte, ihm trotz der schwierigen Situation und dem Krieg, der draußen tobte, ein halbwegs kindgerechtes Leben zu bieten, zog ihn fast schon wie seinen eigenen Sohn groß und stand ihm stets mit Rat und Tat zur Seite. Er war auch einer der fünfzig Generäle, die nicht einfach verschwanden, nachdem Damian seine... ja, nennen wir es doch einfach mal Motivationsrede gehalten hatte. Er kämpfte weiter und mit den anderen zusammen und der Entschlossenheit, die ihnen in Herzen brannte, gewannen sie schließlich den Krieg. Damian war da schon mehr oder weniger erwachsen geworden, doch Ashmodai war immer noch für ihn da und bot ihm auch stets ein offenes Tor in der Valentine-Residenz. Damian gehörte für ihn fast schon zur Familie, auch wenn er nach dem Krieg langsam daran dachte, eine eigene zu gründen. Da er durch den plötzlichen Verlust seines Vaters und den traditionellen Selbstmord seiner Mutter exakt sieben Tage später ein Einzelkind war, musste er auch bald an eine Frau und Kinder denken, wenn er die Erbfolge sichern wollte. Zwar kamen noch zwei Vettern und eine Cousine in Frage, doch Ashmodai als Haupterbe hatte natürlich gewisse Pflichten. Aber es dauerte noch etwas mehr als zweitausendfünfhundert Jahre, bis er sich in eine hübsche, sanfte Dämonin verliebte, eine Tochter aus der Familie Sabatier, zu deren Vater Ashmodai ein freundschaftliches Verhältnis pflegte. Guinevere war eine wirklich sehr hübsche junge Frau, etwa eintausendfünfhundert Jahre jünger als Ashmodai, aber der Lord verliebte sich auf Anhieb in die junge Frau, machte ihr den Hof, wie es sich gehörte, und heiratete sie nach drei Jahren Werbung. Mit ihr zeugte er, nach einer ganzen Weile, sein erstes Kind – seinen Sohn Vincent. Vier weitere Kinder, Lucerna, Finlay, Jeqon und Almatia, sollten folgen und um sie alle kümmerte sie Ashmodai, wie ein Vater sich nur kümmern konnte. Er nahm auch Vincents Ausbildung selbst in die Hand, verbrachte viel Zeit mit ihm und bereitete ihn auch intensiv auf seine spätere Rolle als Familienoberhaupt und General Damians vor. Ashmodai führte Vincent allerdings auch in die Grundlagen der Hellhoundzucht ein und brachte ihm alles bei, was es über Hellhounds zu wissen gab. Die beiden teilten eine enge Bindung, auch wenn beide eine Zeitlang daran zweifelten. Doch ging diese Bindung sogar so weit, dass Ashmodai sich für seinen Sohn opferte. Auf einem Trainingsausflug wurden die beiden von einem hohen Engel angegriffen, der offenbar noch eine Rechnung mit Ashmodai offen hatte, eine uralte Fehde aus Kriegszeiten. Der Dämonenlord warf sich zwischen die Klinge des Engels und seinen Sohn, bevor er dem Engel eine Kugel durchs Herz jagen konnte. Seinem Sohn rettete er so das Leben – er selbst verstarb bei dieser Heldentat vor zwei Tagen. Er wurde im Mausoleum der Familie beigesetzt und Vincent schmerzt der Verlust seines Vater sehr, hat er ihn doch tief und innig geliebt.

Lady Guinevere Rashima Valentine – Mutter, wird in Kürze versterben
Spoiler:
 

Von allen, die sie kannten, als eine gelassene, sanfte Frau beschrieben, war sie für Vincent und seine Geschwister eine sehr liebevolle, wenn auch konsequente Mutter. Wie Ashmodai kam sie aus einer angesehenen adligen Familie, wenn sie auch erst nach dem großen Krieg geboren wurde. Als die mittlere Schwester übernahm sie zwar gerne die Verantwortung für ihren kleinen Bruder und kümmerte sich auch gern um den Garten der Familie, aber sie hatte auch einiges an Freiheiten, die sie in vollen Zügen genoss. Sie beschäftigte sich viel mit Literatur, schrieb selbst mit Leidenschaft Gedichte und fand besondere Freude daran, ihre lyrischen Werke auch auf offiziellen Veranstaltungen zu präsentieren. Sie wuchs alles in allem etwas behütet auf, weshalb sie ein Ausflug zu einer anderen, wesentlich brutaleren Dämonenfamilie, mit deren Spross sie verheiratet werden sollte, sehr schockte. Die Behandlung der Bediensteten war wirklich furchtbar, grausam und einfach... inhuman. Und der Sohn, mit dem sie verheiratet werden sollte, fand offenbar, dass es sie als Dämonin doch freuen müsste, wenn er zwei seiner Diener bis aufs Blut gegeneinander kämpfen ließe. Sie war angewidert und flehte ihre Eltern an, ihn nicht heiraten zu müssen. Und wie es das Glück so wollte, gab es tatsächlich einen anderen Kandidaten, der für eine Eheschließung in Frage kam: Lord Valentine. Man sagte von ihm schon, dass er ein fast schon weichherziger Dämon sei, was sich aber nach dem Krieg, in dem er gekämpft hatte, niemand getraute, laut auszusprechen. Denn jeder wusste, wie unbarmherzig Ashmodai mit Feinden umging und Guinevere wusste nicht ganz, was sie von dem zweiten Anwärter um ihre Hand halten sollte. Als sie ihn dann zum ersten Mal traf, war sie überrascht, dass vor ihr kein bärbeißiger, verbitterter Kriegsveteran stand, sondern ein recht hübscher, erwachsener Dämon mit einem Gesicht, das Charakter ausdrückte. Sie war angetan von ihm, aber sie wartete ab. Drei Jahre ließ sie sich umwerben, wenn sie auch nicht übermäßig arrogant oder zickig war. Danach stimmte sie einer Hochzeit mit Ashmodai zu und lebte fortan eine wirklich glückliche Ehe. Ihr Ehemann trug sie förmlich auf Händen, erfüllte ihr jeden Wunsch und drängte sie auch nicht zu Kindern, sondern überließ es ganz ihr, wann sie sich dazu bereit fühlte. Bis es soweit war, genossen die beiden ihre Zweisamkeit, Guinevere war wirklich sehr glücklich mit Ashmodai, die beiden liebten sich wirklich und ihr erstes Kind war, wie alle folgenden Kinder auch, ein absolutes Wunschkind. Sie war wirklich eine Bilderbuchmutter, sanft, aber streng, liebevoll, aber konsequent in der Erziehung. Auch wenn die vorwiegend Ashmodai bei Vincent in die Hände genommen hatte, sie war genauso für ihren Sohn da. Eine etwas tiefere Bindung hatte sie allerdings zu ihren Töchtern Lucerna und Almatia, die mir ihr auch über alles redeten und denen sie sehr viel mit auf den Weg gab. Lucerna begleitete sie auch durch ihre, vergleichsweise frühe Hochzeit mit einem jungen Dämonenprinzen, durch ihre beiden Schwangerschaften und half bei der Pflege ihrer Enkelkinder, so gut sie konnte. Damian hat sie natürlich mit offenen Armen empfangen und eine stabile Freundschaft zu dem Hochlord aufgebaut. Sie war wirklich das Herz der Familie, der Fels in der Brandung, zu ihr konnte jeder kommen, der Probleme hatte und Trost brauchte. Selbst die eine oder andere Magd hat ihr Herz schon bei ihr ausgeschüttet. Als sie von dem Tod Ashmodais erfuhr, brach für sie eine Welt zusammen, hatte sie ihn doch so geliebt... und nach alter Tradition der Valentines würde sie ihm binnen sieben Tagen folgen, sie konnte nicht einmal für ihre Kinder mehr da sein, denn selbst die Jüngste war alt genug, um einigermaßen selbstständig zu sein und so musste sie Ashmodai folgen, durch Selbstmord. Sie fügte sich in die Traditionen der Familie, der sie angehörte, denn sie weiß, dass sie ohnehin ihr ganzes restliches Leben lang unglücklich sein würde ohne den einzigen Mann, den sie je geliebt hatte und je lieben würde. Vincent fällt es nicht ganz leicht, aber selbst er als Lord kann die seit Jahrtausenden bestehenden Familientraditionen nicht ändern. Er verliert also demnächst auch noch seine Mutter und ist dann auch für seine Geschwister völlig verantwortlich. Vincent hängt an seiner Mutter genauso wie an seinem Vater und beide genommen zu kriegen ist ein harter Verlust für den melancholischen Dämon.

Lady Lucerna Marchocias – Schwester, verheiratet
Spoiler:
 

Vincents zwanzig Jahre jüngere Schwester ist ein wahrer Schatz, ein Engel unter den Dämonen, sie hat den Sanftmut und die Güte ihrer Mutter geerbt. Sie ist sehr fröhlich, ein wenig unbekümmert, aber auch sehr verantwortungsbewusst. Was nicht heißt, dass sie und Vincent nicht allerhand Unsinn zusammen anstellten, wenn sie ihn dazu überreden konnte. Ihr Bruder war ja schon früher recht kühl gewesen und sie hatte sich als Kind fast schon auf die Fahnen geschrieben, ihren Bruder zu Streichen und Schandtaten zu überreden, damit er auch mal Spaß hatte und nicht immer nur an sein Training oder die Zucht dachte. Und wenn sie es geschafft hatte, strich sie sich das schon fast im Kalender an. Auch wenn sie sich ab und an in den Haaren hatten, sie hielten letztlich doch zusammen. Lucerna hat relativ jung geheiratet und hat bereits zwei wunderbare Kinder. Sie freute sich schon als Kind immer besonders, wenn Hochlord Damian zu Besuch kam, hatte er doch immer so schöne Geschenke dabei. Aber auch so freute sie sich immer sehr über den Besuch des Hochlords, der für sie schon fast ein Onkel war. Sie lässt es sich noch heute nicht nehmen, nach Hause zu kommen, wenn Damian sich wieder angekündigt hat, wo sie doch ganz in der Nähe wohnt. Die Nachricht vom Tod ihres Vaters und die damit verbundene Gewissheit, dass auch ihre liebe Mutter bald sterben würde, hat auch sie tief getroffen und sie ist bis zu dem Tag des traditionellen Selbstmordes ihrer Mutter wieder nach Hause gezogen. Wahrscheinlich bleibt sie auch noch länger, um ihren Bruder etwas zu unterstützen, obwohl er nicht so wirkt, als hätte er diese nötig. Aber ihre jüngeren Geschwister könnten vielleicht eine Mutterfigur gebrauchen.

Prinz Finlay Valentine – Bruder
Spoiler:
 

Äußerlich Vincent sehr ähnlich, haben die beiden vor allem ihre Liebe zu den Hellhounds und das Waffengeschick gemeinsam. Charakterlich ist Finlay wesentlich offener, ein kleiner Angeber und von Zeit zu Zeit sogar ein gewaltiges Großmaul. Er ist 206 Jahre jünger als Vincent, da ihre Eltern etwas mehr Platz zwischen den Geschwistern lassen wollten. Finlay war schon als Kind äußerst neugierig und clever, hatte ein Geschick für handwerkliche Arbeiten und auch der Umgang mit den gefährlichen Hellhounds fiel ihm immer leicht. Zu Vincent hat er aufgrund der Zucht eine recht enge Beziehung, auch wenn Vincent den Jüngeren besonders in Kinderjahren oft bevormundet hat. Vincent legte aber auch früh die Hackordnung zwischen ihnen beiden fest, an die Finlay sich eigentlich auch hält. Im Grunde genommen verstehen sich die Brüder aber sehr gut, Finlay findet bei seinem großen Bruder immer ein offenes Ohr und Unterstützung. Andersherum kann sich Vincent auch auf den Jüngeren verlassen, wenn es darauf ankommt. Die Besuche von Hochlord Damian erwartete Finlay nicht nur wegen der Geschenke mit Spannung, auch den Geschichten lauschte er immer gebannt und noch heute liebt er die Geschichten von Damian. Auch wenn er kein Kriegsheld werden will, für spannende Geschichten hat er immer Zeit. Er will später auch mal eine große Familie gründen, auch wenn er bis jetzt noch nicht die richtige Frau gefunden hat. Er ist ein kleiner Herzensbrecher, da er zwar bis auf die weißen Haare seinem älteren Bruder gleicht, aber ein wesentlich größerer Charmeur ist, was die Frauen angeht. Er genießt die Aufmerksamkeit der Frauen auch mehr als Vincent das tut. Aber trotz seiner zahlreichen Avancen glaubt er an die eine Frau, die seine Braut werden kann und die mal die Mutter seiner Kinder wird. Der Tod von Ashmodai hat Finlay ebenso einen Stich versetzt wie dem Rest der Familie, aber er geht erstaunlich gefasst damit um. Zumindest offiziell und alle Geschwister vermuten, dass seine Trauer noch voll zuschlagen wird, wenn die Mutter sich das Leben genommen hat.

Prinz Juqon Valentine – Bruder, verlobt
Spoiler:
 

Der zweite Bruder von Vincent, zweihundertachtzig Jahre jünger und ein Draufgänger, der ein bisschen aus dem Valentine-Stamm schlägt. Schon in frühen Jahren raufte er sich mit seinen älteren Geschwistern und balgte sich mit ausgewachsenen Hellhounds herum, von denen er in späteren Jahren einige sogar in die Knie zwang. Er war ein Raufbold, mutig wie aufbrausend, legte sich mit Gegnern an, die er nicht bezwingen konnte. Oft genug mussten sein Vater oder seine älteren Geschwister eingreifen, damit es nicht zu einem Unglück kam. Juqon hat von allen Valentine-Kindern auch die meisten Narben und Kampfspuren, Guinevere sagt gern, dass es ein Wunder ist, dass er noch alle Gliedmaßen und Zähne hat. Dennoch rangelt er noch heute gerne, fordert mit Vorliebe Vincent und Finlay heraus, auch wenn sein ältester Bruder ihn oft entweder abweist oder innerhalb von Sekunden zu Boden drischt. Bisher hat Juqon Vincent noch nie besiegt, aber es ist schon so etwas wie sein Lebensziel, einmal seinen Bruder in die Knie zu zwingen, natürlich nur in einem brüderlichen Gerangel oder einem offiziellen Wettkampf. Seit einem Jahr ist der jüngste Valentine-Sohn mit einer jungen Dämonin verlobt, in die er sich bei einem Turnier verliebt hat. Juqon ist nicht unbedingt ein Genie, aber grundehrlich und so steht er auch zu seinen Taten. Und er steht bedingungslos für seine Freunde und Familie ein. Magisch ist er kein Talent, beherrscht alle Grundtechniken, aber sein Spezialgebiet sind der Nahkampf und der Waffenkampf. Dabei muss man aber sagen, dass er die Liebe zu Schusswaffen nicht wirklich von seinem Vater geerbt hat und seine Treffsicherheit auch arg zu wünschen übriglässt. Seine bevorzugten Waffen sind seine Doppeläxte, mit denen wirklich geschickt und kraftvoll umzugehen weiß. Er will später mal ein genauso großer Kriegsheld wie sein Vater und Hochlord Damian werden, überhaupt ist Damian Juqons großes Vorbild. Er klebt ihm noch heute förmlich an den Absätzen, wenn er zu Besuch ist. Obwohl Juqon ein kleiner Rebell ist, geht ihm die Familie letztlich über alles und er leidet sehr unter dem Tod seines Vaters und dem baldigen Selbstmord seiner geliebten Mutter. Man sieht ihm die Trauer im Gegensatz zu Finlay auch sehr gut an. Seine geplante Hochzeit wurde deswegen auch verschoben.

Prinzessin (demnächst: Lady) Almatia Valentine – Schwester, trägt bald Namen und Titel der Mutter
Spoiler:
 

Ein zauberhaftes, kleines Persönchen mit einem ziemlich sturen Gemüt, deren großen violetten Augen keiner widerstehen kann. Das Nesthäkchen der Familie ist ganze tausend Jahre jünger als Vincent und ist wohl auch irgendwo in ihrer Teenagerphase stehengeblieben und hat da aufgehört zu wachsen. Almatia ist immer noch sehr jung aussehend, hat fast kindliche Gesichtszüge und einen verspielten Charakter, ist aber ein bisschen hochnäsig und ziemlich dickköpfig. Sie ist magisch aber äußerst begabt und bereits jetzt sehr mächtig, es ist ein Fehler, sie zu unterschätzen, wie zahlreiche freche Jungdämonen schon erfahren dürfen. Sie ist ein Sonnenschein, die auch viel Freude an Handarbeiten findet und sich über einen Regenbogen freut wie über kaum etwas anderes. Sie teilt eher zu ihrer Schwester und ihrer Mutter ein enges Verhältnis, ihre Brüder sind ihr nach eigener Aussage einfach zu roh und wissen nicht, wie man sich richtig mit einer Dame beschäftigt. Sie hat sich besonders oft mit dem temperamentvollen Juqon in den Haaren. Vincent ist ihr immer ein wenig zu kalt gewesen, auch wenn sie die fürsorgliche Seite des Dämons kennt. Sie versteht sehr gut, was im Moment in der Familie passiert und sie trauert besonders um den Verlust ihrer Mutter, da sie einfach nicht einsieht, warum ihre Mutter sich auch noch umbringen soll, wenn doch schon ihr Vater gestorben ist. Sie findet das in höchstem Maße ungerecht. Im Falle des Todes ihrer Mutter erbt sie zwar Titel und Namen, da ihre ältere Schwester bereits verheiratet ist, aber auch nur, bis Vincent heiratet. Und sie will das auch gar nicht, sie will, dass ihre Mutter einfach am Leben bleibt.

Geschichte:
Inmitten eine Zeit von Frieden geboren werden und dass auch noch als ein absolutes Wunschkind seiner Eltern – Vincent Valentine hatte eigentlich wirklich einen wirklich guten Start in sein Leben, als er an einem kühlen Herbsttag zur Welt kam. Zwar fielen die Blätter von den Bäumen, doch sie färbten sich auch n allen erdenklichen Farben, die Alleen auf dem Anwesen der Valentines strahlten in feurigem Rot, freundlichem Gelb und beruhigendem Braun, die letzten Herbstblumen streckten die Köpfchen dem letzten Rest warmer Sonne entgegen und die Tiere fraßen sich langsam ihren Winterspeck an. Alles in allem eine kleine Idylle, in die der kleine Dämon hineingeboren wurde. Er wurde auch mit Spannung wie Freude erwartet, war er doch auch der erste Sohn des berühmten und beliebten Ashmodai Valentine, einer der fünfzig Generäle von Hochlord Damian und auch noch einer derer, die ihn zumindest wie ein Kind zu behandeln versuchten, auch in den harten Kriegszeiten. Mit der Geburt von Vincent war schließlich auch die Erbfolge gesichert, auch wenn das natürlich nicht der einzige Grund war, weshalb Ashmodai und Guinevere sich ein Kind gewünscht hatten. Der kleine Vincent war ein Wunschkind zwischen den beiden, schon als Neugeborenes sagten alle Freunde der Familie, dass er Ashmodai sehr ähnlich sehen würde. Er war alles in allem ein hübsches Kind und die Eltern waren beide sehr stolz, wie alle Eltern es auf ihr Kind gewesen wären. Vincent war ein stilles Kind, aufmerksam und mit wachen roten Augen, schnell lernte er sprechen und gehen, doch dafür war er ein Kind, dass nicht besonders oft lachte. Vincents erste Erinnerung ist die an seine Mutter, die mit ihm draußen im Park spielte und versuchte, ihn mit allerlei Possen zum Lachen zu bringen. Vincent selbst aber blieb fast schon beängstigend still, er war nicht wie jedes andere Kind, dass man einfach so mit einem hübschen Spielzeug dazu brachte, sich zu freuen. Obwohl das vielleicht auch falsch ausgedrückt war, natürlich freute er sich über Geschenke und hübsche Spielzeuge. Aber ihn brachte man nicht mit den für Kinder üblichen Methoden zum Lachen. Er war nicht pränatal traumatisiert, wie eine der Hebammen behauptet hatte, schließlich war in der Schwangerschaft seiner Mutter nichts passiert, was ihn irgendwie hätte traumatisieren können, im Gegenteil, Guinevere sagte, dass sie während ihrer Schwangerschaften und wohl besonders während ihrer ersten Schwangerschaft die glücklichsten Monate ihres Lebens erlebt hatte. Und Vincent war auch nie selbst der Meinung gewesen, dass irgendwas passiert sei während er noch nicht geboren war. Er ist einfach als kühler und melancholischer Dämon zur Welt gekommen, das hieß ja nicht, dass er nie lachte. Nur machten sich seine Eltern doch ein paar Sorgen, dass er am Ende nur Gefallen und Spaß an Mord und Totschlag finden würde, wie es unter Dämonen ja oft vorkam. Eine Befürchtung des Paares, die sich allerdings nicht bewahrheiten sollte. Zwar jagte Vincent schon in jungen Jahren spielerisch hinter einigen Kaninchen und allgemein hinter allem her, was sich als Beute identifizieren lies, aber Spaß am Mord konnte man ihm nicht anrechnen. Es waren einfach seine Instinkte, jeder männliche Valentine ernährte sich über kurz oder lang nur noch rein carnivor und nur noch von rohem Fleisch. Etwas anderes nahmen die Körper der Chaosdämonen nicht mehr an und so sorgten die Jagdinstinkte der männlichen Vertreter schon in Kinderjahren dafür, dass die Jungs schon das Jagen übten, was sie später brauchten. Vincent bildete da absolut keine Ausnahme, aber er tötete noch kein Tier und er bereitete sich so nur auf später vor, sich zu ernähren. Auch wenn die Lust am Töten in ihm schlummerte, schließlich war er immer noch ein Dämon und ein Chaosdämon noch dazu, die Instinkte bei dieser Art sind intensiv ausgeprägt und Ashmodai kannte die Problematik von sich. Die Gier nach dem Töten, das Verlangen, das Herz des Gegner zu fressen, um sich die Stärke desselben einzuverleiben, einfach nur Blut auf der Zunge zu schmecken, Ashmodai war es nicht unbekannt. Und deshalb nahm er Vincent sehr früh in eine sehr harte Schule. Bei Damian war er damals noch einige Male sehr nachsichtig gewesen und man konnte auch nicht sagen, dass er seinen eigenen Sohn schindete. Aber das Training, was er mit ihm durchführte, war hart und erschöpfend. Vincent war damals gerade fünf, als er begann, Dauerläufe zu starten, Gewichte zu stemmen und jeden Morgen unter einem eiskalten Wasserfall zu meditieren, bis die Sonne am Himmel stand. Auch mit Schusswaffen lernte er umzugehen, wobei das seine Paradedisziplin wurde. Im Nahkampf schlug er sich allerdings auch nicht schlecht, hatte wirklich Talent. Doch natürlich übte er nicht allein, sein Vater war immer an seiner Seite, alles, was Vincent tat, tat auch sein Ashmodai. Das Training verlief nicht vierundzwanzig Stunden am Tag und Ashmodai gönnte Vincent natürlich auch jede Menge Pausen, doch die ersten Jahre fiel der junge Dämon meist erschöpft um, sobald er sich unbeobachtet fühlte. Doch von der ersten Minute an war Vincent in seinem Training ehrgeizig, zog alles durch, welche Aufgabe man ihm auch gab. Doch auch das führte einmal zu Streit, denn seine Mutter fand, dass Ashmodai Vincent zu hart ran nehmen würde, er war doch noch ein Kind und sollte genauso frei herum tollen können wie alle Kinder. Stattdessen zog er ein Training durch, dass man erwachsenen Soldaten erteilte. Ashmodai war der Meinung, dass man Vincent darauf vorbereiten müsse, einmal die Familie zu übernehmen. Ashmodai hatte das mit 16 tun müssen, als die Vormundschaft seines Onkels endete, denn sein Vater war überraschend ermordet worden, als er gerade sieben war. Vincent könnte dasselbe passieren und er sollte deshalb vorbereitet sein. Er sollte auch darauf vorbereitet sein, sich zu verteidigen, wenn es darauf ankam. Vincent hörte jedes Wort von diesem Streitgespräch und ihm wurde bewusst, was er für eine gewaltige Verantwortung innehatte. Als der älteste Sohn würde er die Familie übernehmen, wenn sein Vater nicht mehr war. Und selbstbewusst trat er vor seine Mutter, stolz versprach er ihr, sie zu beschützen, wenn es darauf ankam. Aber um sie und die ganze Familie beschützen zu können, müsse er hart trainieren. Und sein Vater trainierte ja immer mit, sie machten jede Trainingseinheit zusammen. Vincent wollte später mal so stark sein wie sein Vater sein und wenn sein Vater das Training selbst machte, war das wohl der einzige Weg, um mal genauso zu werden. Schon damals war, trotz des Drills, die Bindung von Vincent zu seinem Vater sehr stark und Vincent bewunderte seinen Vater. Er war stolz darauf, dass Ashmodai ihm ein Training wie dieses zutraute und er wollte, dass seine Mutter einsah, dass Vincent es auf völlig freiwilliger Basis tat. Es war das einzige Mal in dem Leben des Chaosdämons, dass er seine Mutter mit einem Lächeln weinen sah, bevor sie ihm sagte, dass er tun sollte, was sein Herz ihm sagte und sich zum gehen wand.
Vincent trainierte hart und mit jedem Tag wurde er besser. Dass dieses Training auch seiner Selbstbeherrschung diente, erklärte Ashmodai ihm sehr geduldig, als sie wieder einmal meditierten. An die Meditation an sich hatte Vincent sich gewöhnt, er wusste, dass sie seiner mentalen Stärkung diente. Denn ein starker Geist war genauso wichtig wie ein starker Körper, beides musste sich ausgleichen. Doch die Meditation hatte mit zunehmenden Alter Vincents noch einen Zweck, nämlich den seiner Beherrschung. Zwar war der Schwarzhaarige schon immer eher reserviert und kühl gewesen, doch Ashmodai wollte ihm beibringen, wie er sich auch in Rage kontrollieren konnte. Ihm selbst hatte diese Fähigkeit im Krieg schließlich das Leben gerettet. Und Vincent trainierte auch das, denn Meditation war nur ein Teilaspekt dieses Trainings. Der Dämon sollte auch seine andere Seite kennenlernen und dafür war es nötig, diese Hälfte zu wecken. Diesen Teil, den die Menschen als Dämon bezeichneten, eine schreckenerregende Gestalt, groß und mächtig. Noch bevor Vincent die ersten magischen Sprüche ausüben sollte, sollte er die Quelle seiner Magie kennenlernen. Die erste Verwandlung ist seine zweite Gestalt, die er hernach als Luí bezeichnete, war schmerzhaft und setzte den jungen Dämon für einige Zeit fast außer Gefecht, ganz zu schweigen davon, dass es jetzt immer so schien, als wäre noch eine Stimme in seinem Kopf. Ein zweites Ich, dass ihm zu jeder Situation etwas zu sagen hatte... Ashmodai sagte ihm, dass es nichts ungewöhnliches war, es wären Vincents Instinkte, die sich in Luí manifestierten. Er sollte sie nicht ignorieren, aber ihnen auch nicht völlig nachgeben. Und auch das lehrte Ashmodai ihn. Es sollte Jahre dauern, bis Vincent wirklich unter Kontrolle hatte, mit seinen Instinkten umzugehen, aber das Studium der Magie half ihm sehr dabei, denn dabei laugte er sich nicht nur regelmäßig aus, er lernte sein innerstes Wesen besser kennen.
Er war sechzehn, als er Luí und seine Instinkte völlig im Griff hatte, doch mit dem Training war etwas anderes aufgetaucht. Vincents Essgewohnheiten veränderten sich zusehends, er griff immer öfter zu Fleisch und bevorzugte es bald schon nicht ganz durchgebraten. Zwar aß er immer noch normale Beilagen und verschmähte nichts, aber er fühlte sich irgendwie kribbelig, wenn er mal kein Fleisch bekam. Er wurde unruhig, reizbar, nicht selten auch unkonzentriert. Er selbst wusste, dass sein Vater einmal am Tag jagen ging und nur rohes Fleisch verspeisen konnte, er hatte ihm das erklärt. Kam es jetzt bei ihm auch dazu, dass sein Körper begann, andere Nahrung abzustoßen? Sein Vater hatte gemeint, er würde es eines Tages merken, wenn seine Zunge ihm sagte, dass die Zeit dazu reif war, auf die Jagd zu gehen. Seine Instinkte würden es ihm sagen, wenn er ihnen zuhörte. Und tatsächlich, irgendwann verspürte Vincent nach seinem Training einen unheimlichen Drang, in den angrenzenden Wald zu gehen. Es war, als würde eine verführerische Stimme ihn rufen, als würde ihn jemand dahin locken und von ihm etwas wollen. Vincent gab dem Drang schließlich nach, betrat den Wald und öffnete seine geschärften Sinne. Atmete tief ein, ließ sich tausend Gerüche durch die Nase streichen und in ihm wurde etwas wach. Er hatte seit elf Jahren nicht gejagt. Als Kind war er zuletzt einem Kaninchen hinterher gejagt, hatte versucht, es zu fangen, aber es war zu schnell gewesen. Jetzt wurde sein Jagdinstinkt wieder wach und befahl ihm, einer Spur nachzugehen. Eine Fährte, die Vincent gewittert hatte und wie automatisch schlich er dieser Fährte nach. Ein Reh, ein ausgewachsenes Reh, ein Rehbock, der im Wald äste. Vincent hatte noch nie wirklich gejagt, jetzt tropfte ihm der Geifer von den Fangzähnen, die Zähne hatte er lautlos gefletscht, in seinen Augen brannte die Lust nach Fleisch und Tod. Die Lust am Töten. Denn auch, wenn er sich selbst beherrschen gelernt hatte und auch sein Vater meinte, dass er seinen Instinkten nicht völlig die Oberhand lassen durfte, es gab Momente, in denen er sie raus lassen musste. Die Jagd befriedigte seine Gier danach, zu töten und seine Lust nach Blut. Und jetzt sah er sein Opfer vor sich, seine erste Beute. Ein ausgewachsener Rehbock, der sich gerade ein paar grüne Blättchen abzupfte. Leise, erstaunlich leise dafür, dass er das erste Mal jagte, schlich Vincent sich an, verharrte in einer angespannten Lauerposition und sprang schließlich kraftvoll nach vorn, um dem Reh in den Nacken zu beißen. Das erschrockene Tier machte einen Satz zur Seite, entkam so zwar den scharfen Reißzähnen des Dämons, doch nicht seiner unbarmherzigen Hand, die instinktiv zu Seite ging, ein Bein erwischte und den Bock zu Boden riss. Es gab kein Entkommen, doch das Reh wehrte sich immer noch, versuchte zu entkommen, bis Vincent ihm in die Kehle biss und das Blut seinen Hals hinunter rann. Es könnte sein, dass ein wohliges Stöhnen über seine blutverschmierten Lippen kam, es könnte sein, dass er die Fänge immer tiefer in den Hals des Tieres vergrub. Wobei man sich sicher sein kann, ist, dass Vincent noch nie eine derart tiefe Befriedigung erfahren hat bis zu diesem Zeitpunkt. Er fraß den Bock völlig auf und seit diesem Moment erschallte der Ruf aus dem Wald täglich. Und sein Magen nahm von da an auch nichts anderes mehr auf als rohes Fleisch, frisch vom Tier. Es hatte allerdings auch seinen positiven Aspekt, Vincent ist seitdem wesentlich konzentrierter und ruhiger, zeigte beim Training wieder große Fortschritte, entwickelte sich prächtig. Nun, etwas blieb, verstärkte sich sogar noch: der offenbar angeborene Schwermut des Dämons, er zog sich öfter zurück und dachte nach.
Seine Pflichten vernachlässigte er deshalb bei weitem nicht. Im Gegenteil, nachdem er angefangen hatte, wie sein Vater täglich zu jagen, stieg er weiter und weiter in die Hellhoundzucht, die schon seit Ewigkeiten ein Markenzeichen der Valentines war, selbst das Wappen stellte einen dreiköpfigen roten Hellhound auf schwarzem Grund dar. Mit den Tieren war Vincent quasi aufgewachsen, sein Bett hatte ein Hellhound bewacht, mit den Hellhounds war er durch den Park getollt, er liebte diese Tiere einfach. Er konnte sich nicht vorstellen, ohne seine Hunde zu leben. Und jetzt fing er mit seinen eigenen Zuchtlinien an, wählte sorgfältig die Elterntiere aus und erzielte seine ersten Erfolge. Er begann auch damit, seine eigenen Hunde auszubilden, je nachdem, was jemand gerade gefordert hatte: Wachhunde, Jagdhunde, Kriegsbegleiter oder ähnliches. Er war wirklich vertieft in die Zucht, aber er gewann auch neue Erkenntnisse, entwickelte ganz eigene Arten, bewies unendliche Geduld. Sein Vater überließ ihm die Hellhoundzucht schließlich vollständig, als er zwanzig war und seine Schwester zur Welt kam, Lucerna. Vincent als der große Bruder fühlte sich schon verantwortlich für sie, passte auf sie auf, wenn seine Eltern mal nicht da waren, er beschützte sie und er half ihr auch beim Lernen. Sie hatte ja nicht das harte Training durchzuziehen, dass er immer noch absolvierte, aber beim Lernen der theoretischen Grundlagen und der Beherrschung ihrer Magie half er ihr so gut er konnte, vom Prinzip her waren ihre magischen Kräfte ja wie die seinen. Er hatte sie nur eher für den offensiven Kampf trainiert, sie trainierte eher zur Verteidigung und zur Unterstützung.
So ging es einige Jahrhunderte weiter, die Geschwister mehrten sich und als Vincents jüngste Schwester geboren wurde, war der Valentine-Erbe etwas über tausend Jahre alt und immer mal wieder unterwegs. In der Hölle, auf der Erde, er machte immer mal wieder seine Ausflüge, die auch ein paar Tage dauern konnten. Seine Eltern machten sich eher weniger Sorgen, meist schickte Vincent jeden Abend eine Botschaft, wenn er für mehr als einen Tag unterwegs war. Seine längeren Ausflüge erfolgten meist auf der Erde, die er Stück für Stück erkundete und kennen lernte. Denn er hatte noch etwas entdeckt, bei eben so einem Ausflug. Er konnte sich teleportieren, wenn er wollte, jedoch nur an Orte, die er bereits schon einmal besucht hatte. Er übte seine Fähigkeit heimlich, er vermutete, dass es sich um eine elementare Begabung handelte, da sonst niemand aus seiner Familie das konnte. Es war wieder einer dieser Tage, an denen er den Teleport übte, als er sich an einen Waldrand teleportierte. Er war hier schon öfter gewesen, der Teleport hatte auch gut geklappt, dennoch war etwas anders als das letzte Mal. Zum einen regnete es Bindfäden, das letzte Mal als er da gewesen war, hatten nur ein paar Wolken am Himmel gehangen. Und unter einem Baum stand ein zitternder, blondhaariger junger Mann. Wie alt er genau war, konnte Vincent nicht sagen, äußerlich sah er nicht älter aus als der Dämon. Aber anhand der Aura konnte er ablesen, dass es sich um ein Mischwesen handelte. Einen Nephilim, einen Halbengel, er konnte also wesentlich älter sein, als es den Anschein hatte. Eben jener Halbengel zitterte allerdings herzerweichend, er hatte auch nur leichte Sommerkleidung an, während Vincent sich schon gedacht hatte, dass es in diesem Teil der Welt bald zu einem Wolkenbruch kommen könnte. Er hatte sich schon vorsorglich einen festen schwarzen Mantel mitgenommen, aber ihm machte der Regen wegen seiner sonstigen festen Kleidung ohnehin nicht viel aus. Er legte zwar einen Moment lang den Kopf schief, ging dann aber zu dem blonden Nephilim, der erbärmlich frieren musste und legte ihm den Mantel um die Schultern, wortlos und der Halbengel erschrak sich auch tierisch. „Ich tu dir schon nichts. Du hast gefroren und es sieht nicht so aus, als würde es jeden Moment zu regnen aufhören. Mein Name ist Vincent, Vincent Valentine, und wie nennt man dich?“ Der Nephilim hatte einen wirklich außergewöhnlichen Namen, Virgo no Asmita... doch Vincent dürfe ihn nur Asmita nennen. Er war hübsch, sogar sehr hübsch, äußerlich das Gegenteil von Vincent, allein durch seine blonden Haare. Aber aus dem Regen sollte er schon raus, sonst erkältete er sich noch oder bekam schlimmstenfalls noch Fieber, beides konnte unangenehm werden. Vincent war selten so fürsorglich bei jemanden außerhalb der Familie, aber irgendwie hatte er arme Kerl es ihm angetan. Was es war, konnte Vincent nicht genau sagen, vielleicht war es einfach das mitleiderregende Zittern und die tropfnasse Gestalt, die unter dem Baum Schutz gesucht und ihn nur unzureichend gefunden hatte. Dass Vincent ihm da seinen Mantel überließ, war irgendwie.... selbstverständlich gewesen. Er meinte, er würde nicht sehr weit von hier wohnen und der Regen hätte ihn einfach überrascht. „So etwas kommt schon einmal vor. Aber so schnell wird es nicht aufhören und auch Mäntel wie diese weichen nach einiger Zeit durch. Wenn du nicht allzu weit von hier wohnst, begleite ich dich noch nach Hause“ Ein Lächeln war die Antwort, auch wenn Vincent es nicht erwidern konnte. Er lächelte selten, doch den Nephilim störte das wohl nicht, er lächelte weiter und lud Vincent wirklich ein, mit ihm zu kommen und bei ihm eine Tasse Tee zu trinken. Angesichts des Wetters eine wirklich sehr angenehme Vorstellung, eine warme Tasse Tee in der Hand zu halten, auch wenn Vincent durch sein Training recht abgehärtet war und nicht so schnell fror. Aber er begleitete Asmita gern nach Hause, unterwegs unterhielt er sich sogar recht angeregt mit dem Nephilim, der erstaunlich viel wusste. Er war wohl deutlich älter als Vincent, allein seine philosophischen Ansätze waren erstaunlich, er hatte Gedanken, die dem Dämon noch nicht gekommen waren... Die Debatten ging im Haus weiter, Vincent hatte noch nie so lange und so ausführlich mit einem Fremden gesprochen, aber das Gespräch vertiefte sich sogar noch. Sie kamen irgendwann auf ihre Erfahrungen, ihr Leben zu sprechen, bis tief in die Nacht hinein saßen sie am Kaminfeuer und redeten miteinander. Vincent war absolut gebannt von diesem Halbengel, besonders als er ihm sein Alter eröffnete. Er war um ein vielfaches älter als der Dämon, aber dennoch behandelte er Vincent auf völlig gleicher Ebene. Obwohl er zur Hälfte ein Engel und der Schwarzhaarige ein vollwertiger Dämon war, die beiden verstanden sich ausgezeichnet, auch wenn das bei Vincents steinerner Miene niemand wirklich geglaubt hätte. Aber er war nun mal etwas kühler und reservierter gegenüber Fremden, selbst dem Hochlord Damian, einem sehr guten Freund der Familie, begegnete er mit Höflichkeit und Zurückhaltung, während seine Geschwister sich immer regelrecht auf ihn stürzten. Dennoch brachte irgendetwas an Asmita ihn dazu, offener als gewöhnlich zu sein und als es für ihn doch langsam Zeit wurde, aufzubrechen, versprach er dem Nephilim, ihn wieder zu besuchen.
Und er hielt sein Versprechen, er kam nach ein paar Tagen wieder zum Haus des Halbengels, nutzte dafür seine Fähigkeit zum Teleport und wieder unterhielten sie sich, gingen ein wenig zusammen spazieren, sie verstanden sich von Mal zu Mal besser. Denn bei diesen zwei Besuchen blieb es selbstverständlich nicht, so oft es Vincent möglich war, besuchte er Asmita. Dank des Teleports konnten es sogar wenige Minuten sein, die er bei dem Halbengel verbrachte. Am Anfang war es die Begeisterung gewesen, die neuen Sichtweisen, die er ihm eröffnete, die Gespräche zwischen ihnen... aber nach und nach wurde Asmita mehr als nur ein kluger und interessanter Gesprächspartner für den Dämon. Anfangs entwickelte sich eine Freundschaft zwischen ihnen, Vincent erzählte ihm bald schon mehr als seinen Geschwistern oder seinem Vater. Zeigte ihm auch neue Hellhoundwelpen, wenn er wieder erfolgreich gezüchtet hatte. Beinahe jede freie Minute verbrachte er bei Asmita... der Halbengel brachte ihn sogar zum lächeln, wenn er nur die blonden Haare in der Sonne leuchten sah, fühlte er sich glücklich. Jahrelang hielt er einen regen Kontakt zu dem Nephilim, zog sich allerdings mehr und mehr von seiner Familie zurück, was besonders seinem Vater auffiel. Er ließ seinem Sohn zwar diese Freiheiten, er sollte sich ruhig die Welt da draußen ansehen, aber es wunderte ihn, dass er so oft auf der Erde war und seine Erfahrungen nur bedingt mit ihm teilte. Dass sein Sohn dabei war, sich zu verlieben, kam ihm erst in den Sinn, als er zufällig sah, wie sein Sohn mit einem kleinen Präsent das Anwesen verließ. Es war nichts großes, eine kleine Spieluhr, an der Vincent monatelang gebastelt hatte. Aber es fiel Ashmodai auf, er sagte nur vorerst nichts. Wenn sein Sohn sich verliebt hatte, war da doch nichts dabei, es war nur gut, dass er jemanden gefunden hatte, der sein Herz gewonnen hatte. Und auch wenn Vincent es selbst noch nicht so ganz erkannt hatte, er brachte immer wieder mal kleine, persönliche Geschenke mit, wenn er Asmita besuchte. Es machte ihn glücklich, wenn der Halbengel sich freute und er ihm eine Freude machen konnte. Er dachte sich öfters kleine Überraschung für ihn aus, viele seiner Gedanken kreisten um den schönen Nephilim. Und als er ihn einmal inmitten einer grünen Wiese in der Frühlingssonne stehen sah, wie er einfach nur lachte, da wurde ihm klar, weshalb er sich eine solche Mühe gab, Asmita glücklich zu machen. Er mochte den Halbengel, viel mehr noch: er hatte ihm wirklich das Herz gestohlen. Er liebte ihn, hatte sich nach und nach in ihn verliebt. Oder vielleicht doch schon von diesem Tag an, als er nass und frierend unter diesem Baum gestanden hatte? Er wusste es nicht, er wusste nur, dass es so war.
Er brauchte trotzdem noch eine ganze Weile, bis er die passende Gelegenheit für ein Geständnis fand. Um genau zu sein dauerte es noch bis in den darauffolgenden Winter hinein. Draußen schneite es, die beiden Männer saßen am Feuer und Asmita hatte wieder Tee gemacht, sie tranken so oft Tee zusammen... Vertrauensvoll lehnte der Blonde an dem Dämon, hatte die Augen geschlossen und eine Decke um die Schultern. Sie waren eine ganze Weile draußen gewesen, aber als es kalt geworden war, hatten sie sich zurück begeben. Er sah so friedlich aus und Vincent legte ihm einen Arm um die Schultern und zog ihn noch etwas näher an sich ran. Offenbar hatte Asmita nicht wirklich etwas dagegen, sein Lächeln vertiefte sich nur, als er Vincent ansah. Ein Anblick, der den Dämon dazu brachte, den Blick weich zu erwidern, wenn auch ohne das warme Lächeln, dass Asmitas Lippen zierte. Langsam, fast zögerlich fuhr Vincent ihm mit der freien Hand durch die Haare, diese langen, wunderbar hellen Haare, streichelte ihm sanft über die Wange und legte seine Stirn an die des Halbengels. Für einen Augenblick sah er ihm nur in die wundervollen sacht schimmernden Augen, bevor er zärtlich und vorsichtig seine Lippen auf die des Blonden legte. Es war sein erster Kuss, den er mit dem Nephilim teilte, fast schüchtern und zurückhaltend, so wie er nur zögerlich sein Herz dem Blonden geöffnet hatte. Er wusste nicht einmal, ob der Andere erwidern würde und es war wirklich nur eine beinahe scheue, kurze Berührung ihrer Lippen. Als Vincent sich schon wieder zurückziehen wollte, fassten ihn zwei Hände im Nacken und zogen den Dämon wieder zum Besitzer dieser weichen Hände hinunter, um seine Lippen ein weiteres Mal in einem tiefen, liebevollen Kuss gefangen zu nehmen. Asmita hatte in diesem Moment ganz richtig gehandelt, ansonsten hätte Vincent es einfach bei diesem Kuss belassen und hätte nie wieder auch nur eine Anspielung auf seine Gefühle für den Blonden gemacht. So aber hielt er den Halbengel an sich und genoss die Berührung ihrer Lippen. Er kam in dieser Nacht auch nicht nach Hause, schickte seinen Eltern eine Nachricht, dass er die Nacht auf der Erde verbringen würde und blieb bei Asmita.
[Fortsetzung im nächsten Post]
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Vincent Valentine

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BeitragThema: Re: Lord Vincent Ashmodai Valentine   Di Jan 24, 2012 4:18 am

Sicher war Vincent dennoch eher zurückhaltend, das nonverbale Geständnis gegenüber Asmita und die Nacht, die er bei ihm verbrachte, waren schon ein ziemlich großer Schritt für den Dämon. Er war eben kein Mann, der sich gleich in eine Beziehung stürzte, es hatte Monate gedauert, bis er Asmita überhaupt seine Gefühle gestehen konnte und irgendwie hatte es etwas zwischen ihnen verändert. Natürlich hatte es etwas verändert, jetzt waren sie auch offiziell mehr als nur Freunde, der Umgang miteinander war mehr von Berührungen und gegenseitigen Zärtlichkeiten geprägt, die anfangs noch häufiger von Asmita ausgingen. Dem Nephilim schien das nicht wirklich zu stören, dass er im Moment der etwas aktivere Part von beiden war, Vincent zeigte seine Liebe auf etwas zurückhaltendere Weise. Beide waren glücklich miteinander, jeder Moment wurde innigst genossen und nicht selten schickte Vincent Briefe, konnte er mal über einige Zeit nicht bei seinem Liebsten sein. Vincent wusste genau, er wollte Asmita heiraten. Bisher hatte er seinen Eltern nichts von seiner Liebe zu dem Nephilim erzählt, auch wenn er eine Ahnung hatte, dass sein Vater wusste, weshalb Vincent so viel Zeit außerhalb der Familie und auf der Erde verbrachte. Vor allem, weshalb er ein kleines Geheimnis darum machte. Dem Chaosdämon war klar, dass er seinen Eltern irgendwann von Asmita erzählen musste, wenn er ihn heiraten wollte. Doch vorerst wollte er seinem Geliebten einen Antrag machen, denn ohne, dass dieser seine Einwilligung gab, würde es ohnehin keine Hochzeit geben. Vincent hatte vor, den Antrag ganz klassisch zu gestalten, aber ein bisschen Atmosphäre hatte der Halbengel verdient. Und so führte er ihn in einem kleinen Spaziergang auf eine Lichtung, auf der sie schon hunderte Male zusammen gewesen waren. Sie hatten hier einige Stunden verbracht, manchmal auch mit einem kleinen Picknick, dass Vincent allerdings nur für Asmita hergerichtet hatte. Er selbst vertrug ja nur rohes Fleisch. Heute schien die Sonne sanft auf die Blumen hinunter, die in großer Zahl blühten und die Schmetterlinge tanzten um die beiden herum. Alles schien so perfekt, Vincent hatte der Natur mit einem ziemlich starken Zauber auf die Sprünge geholfen, damit so aussah wie es aussah. Asmita schien seine Ahnungen zu haben, aber er schwieg, lächelte nur fragend, er hatte immer dieses sanfte Lächeln auf den Lippen, ein Lächeln, für das Vincent morden würde. Und für das er jetzt auf die Knie ging, einen wertvollen Ring in der Hand hielt und Asmita die Frage aller Fragen stellte: „Willst du mich heiraten?“ Er hat ihn nie wieder so glücklich und gerührt strahlen gesehen und nie danach war er so froh gewesen, das Wort Ja zu hören. Er würde diesen Tag nie vergessen und sein Glück schien ihm vollständig zu sein.
Aber alles sollte eine ganz andere Wende nehmen.
Vincent war fest entschlossen, die Hochzeit mit Asmita zu vollziehen und an seiner Seite zu leben, schließlich hatte seine Mutter ihm doch einst gesagt, er sollte seinem Herzen folgen. Und genau das tat er, als er vor seine Eltern trat und ihnen offenbarte, dass er seit 25 Jahren einen Geliebten hatte und dass er mit ihm verlobt war. Im Gesicht seiner Mutter war plötzlich Bestürzung zu lesen und sie legte ihrem Mann eine Hand auf den Arm, als sie zu ihm hoch sah. Ashmodais Gesicht zeigte einen Moment lang keine Regung, bevor er seufzte. Bedauern lag in seiner Stimme, als er Vincent verbot, Asmita zu heiraten. Es war das erste Mal in Vincents Leben, dass sein Vater ihm etwas verbot, was seinem freien Willen entsprach. Bisher hatte Vincent alles tun dürfen, was im Rahmen der Gesetze lag. Und jetzt auf einmal sollte er nicht den heiraten können, den er über alles liebte? Er verlangte natürlich nach einer Erklärung und die bekam er auch. Und es schockte ihn. Denn laut dem Erbrecht der Valentines musste er eine Frau heiraten, damit gesichert war, dass er Nachfolger in die Ehe brachte und somit die Erbfolge gesichert war. Würde er einen Mann heiraten, hätte er jedes Recht auf Rang und Namen verloren, er würde dann nie das Oberhaupt der Familie sein können und alles Erbrecht würde auf seinen nächsten Bruder fallen, da seine Schwester bereits verheiratet war. Vincent hatte hart gearbeitet, hart dafür trainiert, einmal den Titel eines Lords zu tragen und einmal zu Damians Generälen zu gehören. Und das alles sollte nicht sein, nur weil er einen Mann heiraten wollte? Vincent war zutiefst geschockt über diese Nachricht, alles, woran er geglaubt hatte, worauf er hin gearbeitet hatte, sollte in sich zusammen fallen, nur weil er seine große Liebe heiraten wollte? Er sollte sich zwischen Pflicht und Liebe entscheiden?
Doch nicht einmal das musste er. Ashmodai nutzte es aus, dass Vincent sich erst einmal in kalter Wut und einem brennenden Hass in seinem Zimmer einschloss, er machte sich auf den Weg, die Spur seines Sohnes zurück zu verfolgen, bis hin zu Asmita. Ashmodai wollte es eigentlich nicht... aber er wusste, dass Vincent allen guten Ratschlägen zum Trotz Asmita heiraten würde und damit alles zum Teufel jagen würde, worauf Ashmodai ihn vorbereiten wollte. Er wollte nicht, dass Vincent sich seine Zukunft verbaute. Und er tat das, was er für einzig richtig hielt: er legte einen Bannkreis auf Asmita. Kein Valentine konnte sich ihm nun auf weniger als einen Kilometer Radius nähern, sobald Ashmodai das getan hatte. Es war doch nur das beste, was der Dämonenlord wollte, er wollte doch nur verhindern, dass Vincent etwas tat, dass er später bereute. Und Vincent würde sich nicht damit zufrieden geben, Asmita nur als Geliebten zu haben, was durchaus nicht verboten war. Aber er würde sich nicht mit einer Frau verheiraten, die er nicht liebte und den Mann, den er liebte, nur zum Geliebten haben. Das war nicht Vincents Art und Ashmodai musste das einzig richtige tun. In seinen Augen... was das für Auswirkungen hatte, malte er sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen aus. Denn Vincent war wirklich entschlossen, alles in seinem Leben aufzugeben, um Asmita zu heiraten. Er hatte schon alles zusammengesucht, was er brauchte, wollte noch einige Hellhounds mitnehmen, um eine Lebensgrundlage zu haben. Doch als er sich zu Asmita teleportieren wollte, schien ihn irgendeine Art von Barriere davon abzuhalten, eine Art von unsichtbarer Wand, gegen die er teleportierte und an seinen Ausgangspunkt zurück versetzt wurde. Er probierte es wieder und wieder, bis seine Mutter hinter ihm stand und ihm eine Hand auf die Schulter legte. Sie meinte, man habe dafür gesorgt, dass Vincent und der Nephilim sich nicht wiedersehen würden. Es sei nur zu seinem Besten, er wolle doch selbst nicht alles aufgeben, wofür er tausend lange Jahre trainiert hatte. Er wollte doch selbst nicht seine Familie und sein Recht aufgeben. Es sei nur zu seinem Besten, wirklich nur zu seinem Besten. Doch Vincent riss sich los, rannte in sein Zimmer und schlug dort die Faust in die Wand. Weinte. Weinte das erste Mal in seinem langen Leben. Er hatte noch nie so geweint und das erste, was er registrierte, war die Farbe seiner Tränen. Schwarz, pechschwarz. Er weinte schwarze Tränen, die wie Tinte auf den Boden tropften, er weinte um seine verlorene Liebe. Er wusste nicht, was seine Eltern getan hatten, um ihn davon abzuhalten, zu Asmita zu kommen. Er wusste nur, dass er ihn wahrscheinlich nie wieder sehen würde. Und es brach ihm das Herz, nur daran zu denken, nie wieder diese wunderschönen Augen sehen zu dürfen, nie wieder durch diese wunderbaren Haare streichen zu können. Nie wieder dieses sanfte Gesicht in seinen Händen halten zu dürfen... Er war verzweifelt und er hasste in diesem Moment seine Familie, die Bürde, die ihm als dem Ältesten auferlegt worden war und die nun wie zentnerschweres Blei auf seinen Schultern lastete. Er hasste seinen Namen, er hasste in diesem Moment sogar seinen Vater... Und er sah auf seinem Schreibtisch etwas blitzen... ein Brieföffner... Wie in Trance stand Vincent auf, er weinte immer noch, schwarze Spuren zogen sich seine blassen Wangen hinunter und er nahm den Brieföffner auf. Ein kleiner, spitzer Dolch mit langer Klinge... auf dem Schreibtisch stand auch eine Phiole mit Gift, ein Gift, mit dem Vincent wegen der Entwicklung neuer Kugeln experimentiert hatte. Jetzt nahm er die Phiole auf, entkorkte sie und ließ den Inhalt langsam über die Dolchklinge laufen. All das geschah wie in einer entschlossenen Trance. Wenn er nicht mit Asmita leben konnte, wollte er gar nicht mehr leben. Er starrte einen Moment lang mit verweinten roten Augen nur auf die Klinge hinunter... dann schnitt er sich mit der vergifteten Klinge das Handgelenk bis fast zur Armbeuge auf. Er schrie, er hatte keine Kraft mehr für die Selbstbeherrschung. Er wollte nicht mehr leben. Mit Asmita hatte er seinen Lebensinhalt verloren. Er wollte nicht mit diesem gebrochenen Herzen weiterleben und schnitt sich die Pulsadern auf. Er brüllte regelrecht vor Schmerz, sackte zusammen und fiel zu Boden. Schwarzes Blut bildete im Nu eine riesige Lache um den dürren Körper, durchtränkte den Teppich und Vincent spürte, wie er mit jedem Tropfen mehr Kraft verlor. Wie er zusehends starb... Vielleicht machte Asmita das Gleiche? Vielleicht sahen sie sich im Jenseits wieder? Dort konnten sie dann glücklich werden... Er hörte noch am Rande seines Bewusstseins, wie die Tür zu seinem Zimmer aufgetreten wurde, er spürte noch, wie ihn jemand vorsichtig in den Arm nahm, wie jemand 'Tut mir so leid' sagte, mit tränenerstickter Stimme... Dann wurde seine Wahrnehmung so schwarz wie sein Blut, dass immer weiter aus seinem Körper floss...
Als er wieder etwas wahrnahm, lag er in seinem Bett, er fühlte das weiche Laken unter sich und die warme Decke über sich. Und er konnte spüren, dass er noch lebte, denn das nächste, was er fühlte, war der Schmerz in seinem linken Arm und seiner linken Hand. Er lebte noch... es hatte nicht geklappt. Langsam, kam die Erinnerung wieder, jemand war in sein Zimmer gestürmt und... es war jemand so vertrautes gewesen. Einen Moment lang glaubte er, dass vielleicht Asmita in das Anwesen gestürmt war um ihn zu retten. Er erwartete fast, den Blonden neben sich zu sehen, wenn er es schaffte, seine Augen zu öffnen. Er fühlte sich so schwach wie noch nie in seinem Leben, selbst seine erste Verwandlung in Luí hatte ihn nicht so ausgelaugt. So fühlte es sich also an, wenn man fast gestorben war. Man war so schwach danach... Seine Lider schienen ihm schwer wie Stein, als er sie zu öffnen versuchte. In dem Moment, wo er sie einen Spalt geöffnet hatte, legte ihm jemand die Hand auf die Stirn – es war nicht die sanfte Hand des Mannes, den er von ganzem Herzen liebte. Es war eine andere Hand, die ihm nicht weniger vertraut war. Langsam drehte er den Kopf zur Seite, die Hand lag immer noch auf seiner Stirn und strich ihm wirklich liebevoll durch die Haare. Verschwommen sah er neben sich eine kräftige, schwarzhaarige Gestalt sitzen. Es war also nicht Asmita... Fast wollten Vincent wieder die Tränen in die Augen steigen, er hatte noch Hoffnung gehabt, dass er vielleicht doch... aber es war sein Vater, der neben seinem Bett saß und ihm durch die Haare strich. Er schien unheimlich erleichtert zu sein... und er sah erschöpft aus. Wie viel Zeit war wohl vergangen, seit Vincent das Bewusstsein verloren hatte? Seit er hatte sterben wollen? Jetzt war diese tiefe Verzweiflung wieder da... und sein Vater begann, leise zu sprechen. Sagte, wie sehr es ihm Leid tat und dass er es nicht so gewollt hatte. Er hatte es nicht so weit kommen lassen wollen. Doch er würde den Bannkreis nicht aufheben, denn Vincent würde sich seine gesamte Zukunft in Stücke reißen, wenn er diesen Mann heiratete. Er erklärte Vincent seine ganzen Beweggründe und er meinte, dass er den Dämon verstehen würde, wenn er ihn jetzt dafür hassen würde. Ihm selbst würde es in einer solchen Situation nicht anders gehen. Doch als Ashmodai gehen wollte, hielt Vincent ihn mit der rechten Hand, die er noch bewegen konnte, am Mantelsaum fest. Er hasste ihn nicht. Nicht mehr. Er war doch immer noch sein Vater und er liebte ihn immer noch. Sicher hatte es ihm das Herz gebrochen, Asmita zu verlieren und es hatte ihn tief verletzt, dass sein Vater es ihm unmöglich gemacht hatte, ihn jemals wieder zu sehen. Aber sein Vater hatte nur getan, was für die Familie das Beste war... weder Finlay noch Juqon waren wirklich dafür geeignet, später mal die Familiengeschäfte zu leiten, sie waren lange nicht so intensiv darauf vorbereitet worden wie Vincent. Manchmal... gab es eben Momente im Leben, in denen man tun musste, was der Verstand einem sagte. Und nicht das, was das Herz wollte. Manchmal musste man eben das tun, was für alle das Beste war und nicht das, was die eigenen Bedürfnisse wollten. So war das Leben eben manchmal und daran konnte man nichts ändern. Er würde Asmita nie wieder sehen, aber sich umzubringen war auch keine Lösung. Nein, er hasste seinen Vater nicht. So gesehen würde er ihn wahrscheinlich nie hassen. Was er hasste, war sein eigener Schwermut, seine Melancholie, die ihn dazu getrieben hatte, die Klinge zu vergiften und sich die Pulsadern aufzuschneiden. Er allein hatte es zu verantworten, dass sich alle Sorgen um ihn gemacht hatten... Oh Gott, seine Mutter, seine Geschwister, waren sie etwa... Den Schrecken in seinem Gesicht hatte sein Vater wohl bemerkt, doch er konnte ihn schnell beruhigen. Keiner aus ihm wusste, weshalb Vincent fast sechs Tage in seinem Bett gelegen hatte. Allen anderen hatte er erzählt, Vincent habe nur eine schwere Krankheit, die er sich auf einem seiner Ausflüge eingefangen hatte. Und damit niemand angesteckt wurde, hatte er ihn selbst gepflegt, da er diese Krankheit selbst schon selbst gehabt hatte und somit immun wäre. Ashmodai hatte sich einiges einfallen lassen... Vincent war ihm dankbar, dass er nicht die ganze Familie mit in Aufruhr versetzt hatte... Sechs Tage hatte er also in dieser Bewusstlosigkeit gelegen. Deswegen fühlte er sich also auch so schwach... aber er fand noch die Kraft, seinen Vater zu umarmen, wobei ihm die bandagierte linke Hand samt Unterarm auffiel. Sein Vater meinte, er habe ihn mit einem Gegengift und einem Heilzauber retten können, aber es würde eine sichtbare Narbe bleiben. Und noch etwas. Seinen Arm würde er weiter benutzen können, aber die Haut würde nicht mehr so sein wie vorher... Vincent würde es sehen, wenn man ihm in ein paar Tagen den Verband abnehmen würde. Jetzt brauchte er erst einmal etwas zu essen und prompt knurrte auch Vincents Magen. Obwohl er so schwach war, verdrückte er mehrere Portionen Leber und Herz und trank dazu noch einige Liter an frischem Eberblut, bevor er zu einem ruhigen Schlaf zurück in die Kissen sank. Er hatte eingesehen, dass die Liebe eben nicht immer gewann, so spielte das harte Leben nun mal. Er hatte Verantwortung zu tragen. Und diese Verantwortung sagte ihm, dass er seine Familie zu beschützen hatte und irgendwann selbst Lord Valentine sein würde. So lief es nun mal... und sein schwarzer Arm und die große Narbe von Handgelenk bis fast zur Armbeuge würden ihn auch immer daran erinnern, dass die Liebe weh tun konnte und dennoch nicht immer gewann. Und dass er eine Pflicht zu erfüllen hatte, der er nachkommen würde.
Seit diesem Vorfall trug Vincent links immer lange Handschuhe, ganz egal zu welche Tages- oder Nachtzeit, ganz gleich ob Sommer oder Winter. Er selbst behauptete immer, wenn man ihn fragte, weshalb den nur links, dass es eben sein Stil sei und er so seine Individualität ausdrückte. Überhaupt war Vincent seit seinem Selbstmordversuch sehr darum bemüht, sich von seinem Vater etwas abzugrenzen. Sicher war er immer noch stolz darauf, der Sohn seines Vaters zu sein. Aber er wollte nicht ständig mit ihm verglichen werden. Schon früher trat dieser Zug bei ihm auf, doch erst seit seiner gebrochenen Liebe zu Asmita versuchte er, sich von seinem Vater abzugrenzen, wenn auch nicht so weit, dass die beiden keine Zeit mehr miteinander verbrachten, im Gegenteil. Eigentlich verbrachten sie sogar mehr Zeit miteinander, sie trainierten zusammen, sie waren viel zusammen unterwegs, Vincent intensivierte sein Schusswaffentraining und in dieser Zeit sprach auch Cerberus zum ersten Mal mit ihm. Sie war arrogant. Aber ein so altes Wesen, selbst wenn es nur eine Waffe war wie die Cerberus, konnte sich eine Portion Arroganz gegenüber einem etwas mehr als tausend Jahre jungen Dämon schon leisten. Dass sie überhaupt mit ihm sprach, war ein Wunder für sich und Vincent wusste von diesem Moment an, dass er es schaffen würde, Cerberus eines Tages zu halten. Dass er es schaffen würde... und er würde als Lord Vincent Valentine genauso bekannt werden wie sein Vater. Und zwar wegen seiner Leistungen, nicht weil er der Sohn seines Vaters war. Sein Ehrgeiz war immer noch derselbe, nein, er war noch gestiegen und so kniete er sich besonders in die Hellhoundzucht hinein. Er hatte schon früher eigene Linien entwickelt und herausgezogen, jetzt saß stundenlang über Stammbäumen, genetischen Tabellen und fertigte eigene Kreuzungstabellen an, er verbrachte Tage bei den Hunden, beobachtete, machte sich Notizen zu den Tieren, bald war ihm ein jeder Hellhound des riesigen Rudels bis ins Detail bekannt. Ashmodai hatte ihm die Verantwortung für die Zucht ja schon lange überlassen, auch den Weiterverkauf der Hunde, Vincent war in der Szene schon bald als ein herausragender Züchter bekannt, dessen Tiere nicht nur charakterfest waren, sondern auch über gewünschte Eigenschaften verfügten. Er schaffte es sogar sehr erfolgreich, selbst seltene Schläge unter den Hunden zu züchten. Auf einen bestellten Hellhound wartete man bei dem Valentine zwar schon mal ein paar Jahre, doch dafür kann man die unendliche Geduld von Vincent mit den Tieren verantwortlich machen, schließlich waren sie alle intelligent wie Menschen, die Welpen waren wie kleine Kinder, die erzogen werden mussten. Und Vincent nahm das sehr ernst. Dafür bekamen Käufer auch wirklich exzellente Hunde, von denen man in der Dämonenwelt heute noch schwärmt. Seinen Ruf als Züchter hatte Vincent jedenfalls weg, auch wenn er genauso als Tüftler und großartiger Schütze bekannt war. Wer ihn herausforderte, auf welche Art auch immer, erlebte sein blaues Wunder, man kannte ihn bald auch als guten Kämpfer und einen Gegner, den man kaum in die Knie bekam. Dennoch sagten weiterhin viele, er wäre ganz der Vater, seine Talente hätte er eindeutig vom väterlichen Teil der Familie geerbt. Das Bemühen von Vincent, als ein Individuum gesehen zu werden und nicht nur als Ashmodais Sohn, resignierten darüber allerdings nicht, im Gegenteil, er arbeitete nur noch härter daran. Ganz von Ashmodai konnte er sich allerdings nicht lossagen, denn sein Interesse lag auch beim Militär, er studierte alte Kriegsstrategien, Heerführung, spielte selbst verschiedenste Situationen mit seinem Vater durch. Sie schoben Heere auf den Karten hin und her, gingen tausende von Möglichkeiten durch, wie man den Gegner besiegen konnte und Ashmodai weihte Vincent auch in einige Kriegsgeheimnisse von damals ein. Schließlich sollte der Rotäugige eines Tages die Stelle seines Vaters als General übernehmen und ihn da militärisch nicht nur zu drillen, sondern auch in dieser Rolle zu schulen, war nur im Sinne der Ausbildung. Vincent lernte schnell und war ein aufmerksamer Schüler, der auch für die moralischen Aspekte mehr als empfänglich war. Ashmodai betonte immer wieder, dass es die Entschlossenheit der Soldaten gewesen war, für Land und Leute zu kämpfen, was letzten Endes den Sieg gebracht hatte. Und die Soldaten mussten zusammenhalten, was besonders bei einem kleinen Heer wichtig war. Ohne Zusammenhalt ging eine Armee völlig unter. Vincent prägte sich das gut ein und er hatte auch Gelegenheit zu üben: Sein Vater nahm ihn des Öfteren mit zu einigen Turnieren, auf denen auch sein Bruder Juqon kämpfte. Es gab dort auch einen Wettbewerb speziell für Heerführer, wofür allerdings beseelte Tonstatuen, sozusagen Golems benutzt wurden. Jeder Heerführer bekam eine bestimmte Anzahl zur Verfügung gestellt und trat mit seinem Heer aus kleinen Golems gegen einen anderen an. Es war nicht dasselbe wie eine echte Armee zu führen, aber es war besonders für angehende Generäle wie Vincent eine nette kleine Übung. Und er machte sich gar nicht schlecht, lernte mit jeder Schlacht dazu und entwickelte bald eigene kleine Strategien und bewies Geschick in der Heerführung. Ashmodai zweifelte nicht daran, dass er mal ein ausgezeichneter General sein würde, so leicht wie es ihm fiel, auch den Bediensteten Kommandos zu erteilen und dafür zu sorgen, dass sie ihre Arbeit zur Zufriedenheit der Herrschaft erledigten und selbst zufrieden waren.
Es sah allerdings nicht so aus, als ob der amtierende Lord Valentine sein Amt sehr bald niederlegen würde. Er erfreute sich bester Gesundheit, bisher hatte es keine Mordanschläge gegeben und auch sonst war die Familie recht gut Freund mit den meisten anderen, Hochlord Damian war schon fast so etwas wie ein Ziehsohn für Ashmodai. Er kam die Familie immer noch regelmäßig besuchen, war schon fast zum Onkel für die Valentine-Kinder geworden. Vincent war zwar fast ein wenig zu kühl geworden, beinahe sagte man, dass er kalt geworden sei. Niemand wusste, woran es lag... nun fast niemand. Vincents Vater schon und er machte sich jetzt noch, fast zweitausend Jahre nach diesem Vorfall noch die schwersten Vorwürfe. Auch wenn Vincent einmal gesagt hatte, er habe ihm verziehen, sich selbst verzieh es Ashmodai fast nicht. Aber er machte den Zauber auch nicht rückgängig, denn Vincent sollte sich auf seine Zukunft konzentrieren. Wenn jetzt noch... nun ja. Es sollte jedenfalls schneller dazu kommen, dass Vincent die Rolle seines Vaters einnehmen musste, als beide gedacht hatten. Der Tag an sich war ganz normal verlaufen, am Morgen hatte Vincent zwei Hellhounds abgeben können und für beide ein kleines Vermögen kassiert. Gegen Nachmittag wollten er und sein Vater dann wieder ein wenig trainieren und trafen sich dafür auf der Erde, es sollte ein Training im Nahkampf werden. Mittlerweile waren die beiden Dämonen sich ebenbürtig, die Kämpfe zwischen ihnen waren ausgeglichen und machten regelrecht Spaß, wenn sie auch gefährlich aussahen, da Beißereien nicht selten waren und Vincent schon mal Mharú, die Finstereisen-Klaue seines Vaters, zu spüren bekam. Es war also alles in allem ein Tag wie viele andere. Aber es sollte alles anders kommen... als nämlich jemand dazu kam. Ein Engel, ein sehr hochgestellter Engel kam zur Ende, wo die beiden Dämonen kämpften, mit der Lanze im Anschlag. Eigentlich ging alles blitzschnell, aber solche Momente laufen im Nachhinein betrachtet gerne in Zeitlupe ab. Der Engel stürzte regelrecht mit einem Schrei nach Rache auf die beiden hinunter und Ashmodais erste Reaktion bestand darin, seinen Sohn am Kragen zu packen und so weit von sich weg zu schleudern, wie er nur konnte. Vincent krachte durch mehrere Bäume, bevor er hart an einer Eiche aufschlug und nur noch zusehen konnte, wie der Engel mit der Lanzenklinge seinen Vater durchbohrte. Vincent wollte sich noch aufraffen, seinem Vater zu Hilfe kommen, aber es war zu spät. Das Blut seines Vaters war genauso schwarz wie das seine... Vincent hatte es so oft selbst gesehen, bei ihren Trainingskämpfen. Aber jetzt liefen breite Ströme den Rücken seines Vater hinab, die Klinge ragte aus seinem Fleisch und war von dem schwarzen Blut verschmiert. Vincent zitterte, schrie und wollte diesem Engel den Hals umdrehen, dann hörte er einen Schuss, Gras und Erde färbten sich rot unter dem Engel und Sekunden später lagen beide am Boden. Vincent war schreckensbleich und er spürte, wie ihm die Tränen kamen. Das durfte nicht sein... Er stockte einen Moment lang, dann rannte er zu seinem sterbenden Vater, dem immer noch die Lanze in der Brust steckte. Ein grausames Lächeln lag auf den blutverschmierten Lippen des Mannes, der ihn aufgezogen und ausgebildet hatte. Es war grausam, weil es so... glücklich wirkte. Vincent liefen zum zweiten Mal in seinem Leben die Tränen über die Wangen, hinterließen schwarze Spuren auf der Haut und fielen auf die Stirn des Sterbenden. Vincent hielt seinen Vater in seinen Armen, er wollte ihn noch retten, nur wie? Ashmodai durfte nicht sterben... Der Dämonenlord brachte noch die Kraft auf, Vincent den Siegelring zu überreichen und ihm zu sagen, dass er ihn liebte und bei ihm war, was auch immer passierte. Vincent konnte förmlich spüren, wie sein Herzschlag immer schwächer wurde und sein Körper an Spannung verlor, er hörte schließlich überhaupt keinen Herzschlag mehr. Und in dem Moment, als sein Vater starb, spürte Vincent einen sprunghaften Anstieg seiner Macht, plötzlich hatte er alle Kraft seines Vaters und noch seine eigene dafür. War er schon vorher nicht gerade schwach gewesen, war er jetzt wirklich mächtig. Doch auch das konnte ihn nicht darüber hinweg trösten, dass sein Vater sich für ihn geopfert hatte. Ashmodai war tot... sie hatten ihre Differenzen gehabt, es gab auch Phasen, in denen Vincent seinen Vater gehasst hatte, weil er ihn von seiner großen und einzigen Liebe Asmita getrennt hatte. Aber letztlich... war er doch sein Vater, er hatte ihn liebevoll aufgezogen, hatte mit ihm zusammen trainiert... alles, was Vincent wusste und was er nicht aus Büchern oder Erfahrungen gelernt hatte, wusste er von seinem Vater. Und der lag tot in seinen Armen und Vincent dachte es zerriss ihm das Herz... Er brauchte eine kleine Weile, um sich wieder einigermaßen zu fangen. Er sah auf seine linke Hand hinunter, seine ewige Erinnerung daran, dass das Leben eben auch unfair spielen konnte. Und die Erinnerung daran, dass es nichts brachte, sich feige mit dem Freitod davon stehlen zu wollen. Und er sah auf seine rechte Hand, in der nun der Siegelring lag, das Zeichen seiner Familie... Das Zeichen des Lords. Und das war er, Lord Vincent Ashmodai Valentine. Er war jetzt das Oberhaupt der Familie und wenn es auch plötzlich kam, so kam es doch und er war es seiner Mutter, seinen Geschwistern und vor allem sich selbst schuldig, diese Bürde anzunehmen und zu tragen. Und so legte er den Siegelring an, als er drei Präsenzen spürte, die seinen Verstand sachte streiften und die ihm recht gut bekannt waren. Es waren drei Stimmen... Dearg, der rote Mantel, sprach zuerst, sprach von ihm als den neuen Meister und davon, dass er nicht in einem Grab liegen konnte. Er brauchte jemanden, der ihn trug, sonst würde es ein Unglück in der Grabstätte geben. Und schließlich würde sein Vater es so wollen. Mharú, die Klaue, die sein Vater damals aus selbstgeschaffenem Finstereisen schmiedete, sagte prinzipiell genau dasselbe. Vincent konnte sie über dem linken Arm tragen, als Waffe und als Schutz, ohne dass er ständig den Handschuh erklären müsste. Und als letztes hörte er die vertraute Stimme der Cerberus. Sie sagte nur einen klaren Satz: „Erweise dich als würdig, junger Valentine“ Vincent weinte immer noch, stumm, als er den Mantel von der Leiche abnahm, sein Stoff war erstaunlicherweise nicht nennenswert beschädigt. Blutgras war eben sehr widerstandsfähig... Dann legte er Mharú an, die sich fast wie eine zweite Haut an ihn schmiegte. Und zuletzt entfernte er das Oberschenkelhalfter mit Cerberus darin und legte es sich selbst an. Da stand er, Sohn seines Vaters... zog Ashmodai die Lanze aus der Brust und nahm ihn auf die Arme, um ihn zum Anwesen zurück zu tragen. Zwei schwarze Spuren auf seinen Wangen waren die einzigen Zeichen dafür, dass er geweint hatte, als er mit seinem toten Vater auf den Armen zurück auf das Anwesen kam. Es war seine Mutter, die ihm zuerst entgegenkam und die in Tränen ausbrach, als sie ihren toten Ehemann in den Armen ihres ältesten Sohnes sah. Vincent hatte seine Mutter noch nie so völlig am Boden zerstört gesehen, aber man konnte es verstehen. Nicht nur die Liebe ihres Lebens war tot... sie würde traditionsgemäß in sieben Tagen folgen müssen. Die Beerdigung des großen Ashmodai war für niemanden einfach, es kamen allerdings auch nur die engsten Familienmitglieder... Vincents Geschwister, seine Mutter, sein Schwager samt seinen beiden Neffen und die Verlobte seines Bruders Juqon. Damian hatte niemand erreichen können... Doch vielleicht war es ganz gut, dass nur Valentine-Angehörige und -Zukünftige der Beerdigung beiwohnten. Als Vincent sich seine Familie so ansah... seine Mutter, die sehr bald nicht mehr sein würde... seine Schwester, die bereits ihre eigene kleine Familie hatte...seinen Schwager und seine beiden kleinen Neffen, die um ihren Großvater trauerten... seinen jüngeren Bruder, der dem dem Tod seines Vaters mit erstaunlicher Gelassenheit und trügerischer Ruhe entgegen sah... seinen jüngsten Bruder, der bald heiraten würde. Seine jüngste Schwester, die bald Titel und Namen der Mutter tragen würde, bis Vincent eine Frau finden würde... Er war jetzt für sie und ihren guten Namen verantwortlich. Er war jetzt der Lord Valentine. Und er war General von Hochlord Damian... doch bevor er seine Stelle offiziell antreten wollte, brauchte er ein wenig Zeit, den Tod seines Vaters und den kommenden Selbstmord seiner Mutter zu verkraften. Er stand auch seinen Geschwistern bei, so gut er es vermochte. Vielleicht war es die natürlich Kühle des Dämons, die ihm half, nach außen hin souverän zu erscheinen, auch wenn er immer noch tief um seinen verstorbenen Vater trauerte. Doch er war bereit, seine Stelle einzunehmen. Er war auch bereit, dem baldigen Tod seiner Mutter entgegenzusehen. Es war nun einmal Tradition... und er mussten sie sich alle fügen. Doch Vincent wusste, er war bereit. Seine Zeit, sich zu beweisen, war jetzt gekommen. Und er würde seine Chance nutzen.


Positive Charaktereigenschaften:
Es ist für einen Außenstehenden recht schwer, bei dem Chaosdämon überhaupt Eigenschaften seinen Charakter betreffend auszumachen. Gegenüber Fremden, selbst gegenüber guten Bekannten und Freunden ist er sehr distanziert und zeigt nicht wirklich, wie er denkt und fühlt. Doch wer ihn näher kennt, wie es zum Beispiel seine Geschwister und wahrscheinlich auch Hochlord Damian tun, der kann manche gute Eigenschaft von ihm nicht leugnen.
Seine Höflichkeit ist dabei ein Punkt, den auch flüchtige Bekanntschaften gern bestätigen. Vincent weiß sehr gut, wie er sich gegenüber wem zu benehmen hat und er ist mit gängigen Umgangsformen sehr vertraut. Er kennt die allgemeinen Sitten und Gebräuche und kommt selten in die Verlegenheit, nicht zu wissen, wie er sich gemäß diesen zu Verhalten hat. Er ist dabei weiterhin reserviert, es ist nicht die persönliche Höflichkeit, die er nur sehr engen Freunden und Familienmitgliedern entgegenbringt. Es ist eine kühle Höflichkeit, eindeutig von der Zurückhaltung des Dämons geprägt und sie hat auch nicht viel mit Freundlichkeit zu tun.
Eher mit gesundem Respekt, den Vincent grundsätzlich jedem Fremden entgegenbringt. Allerdings ist das eher eine Art von Grundrespekt vor dem Leben, nicht unbedingt ein Respekt der Person gegenüber, den muss man sich bei Vincent erst verdienen. Doch wer das einmal geschafft hat, sollte sich auf dieser Erkenntnis nicht ausruhen, man kann im Ansehen des Dämonenlords auch sehr schnell wieder fallen, da reicht schon eine unbedachte Beleidigung. Doch Vincent folgt auch einem Grundsatz: Wer ihn mit Respekt behandelt, der kann sich sicher sein, von ihm ebenfalls respektvoll behandelt zu werden.
Des Weiteren kann man schon sagen, dass Vincent eher geduldig ist – sobald es um seine Hunde oder seine Basteleien geht jedenfalls, da beweist er eine unendliche Geduld und eine erstaunliche Ausdauer. Auch im Umgang mit seinen Geschwistern und seinen Neffen ist er recht gelassen und was offizielle Veranstaltungen angeht, ist es ohnehin manchmal regelrecht bewundernswert, was er zu ertragen vermag.
Vincent hat Ehrgefühl im Leib, für manchen Dämon schon recht ungewöhnlich. Aber er ist zu Ehre und Anstand erzogen worden, er tritt niemanden, der bereits am Boden liegt und er tötet kurz und schmerzlos, wenn es nötig ist zu töten. Er gibt jedem eine faire Chance, sofern eine angenommene Herausforderung an ihn als fair angesehen werden kann, Vincents körperliche Stärke ist sehr beachtlich und er scheut sich auch nicht Demonstrationen. Dennoch demütigt er niemanden und ist selbst als Sieger noch respektvoll gegenüber dem Besiegten. Ehrlichkeit schließt sich in diesem Sinne mit ein, Vincent lügt ungern. Er weiß, was es heißt, füreinander einzustehen, vielleicht kann man in dem Zuge sagen, dass er treu ist, wenn es darauf ankommt. Er steht aber auch besonders für das ein, was er selbst getan hat, ganz gleich, was es auch ist.
In diesem Punkt kann man auch sagen, dass Vincent sehr verantwortungsbewusst ist, er stellte einst sogar seine Verantwortung über seine Liebe, indem er einfach die Bannmeile um Asmita akzeptierte und es einfach als gegeben annahm, dass er sich nun mal dem Erbrecht beugen musste.
Doch nicht, dass man denkt, Vincent sei rückgratlos. Er hat in jedem Fall seinen Stolz und vertritt seine Ansichten mit Selbstbewusstsein und Souveränität. Allgemein ist es schwer zu übersehen, dass Vincent weiß, was er kann und wer er ist und dass sein Auftritt eine natürliche Autorität ausstrahlt. Er hat sich dieses Auftreten sicher auch ein Stück weit in jahrelangem Training und im Umgang mit anderen adligen Dämonen und seinen Geschwistern angeeignet. Als der älteste Sohn der Familie hatte er auch früh die Rangordnung festgelegt und auch, wenn seine beiden jüngsten Geschwister Juqon und Almatia gerne den Aufstand proben, letztlich bekommt Vincent sie mittlerweile nur noch mit einem scharfen Wort unter Kontrolle, auch Bedienstete wagen es nicht wirklich, von seinen Anweisungen abzuweichen. Man könnte ihn als befehlsgewohnt beschreiben, aber das steht wohl auf einem anderen Blatt Papier.
Anschließend kann man noch sein eigentlich gutes Herz erwähnen, er ist nicht bösartig wie manch andrer seiner Rasse. Seine Feinde oder Gegner würden ihn zwar auf Teufel komm raus nicht als gutherzig bezeichnen, da er andererseits auch gnadenlos sein kann, doch wer sich sein Freund nennen kann, der kann auch von dem guten Herz des Dämons profitieren.
Negative Charaktereigenschaften:
Wenn es jemand von sich behaupten kann, den Dämon näher zu kennen, ihn gar als Freund zu bezeichnen, der negiert gerne die negativen Eigenschaften des Rotäugigen. Doch in einem sind sich alle einig, Freund wie Feinde der Familie, Vincent ist regelrecht unterkühlt, wenn es um seine Gefühle geht. Er zeigt absolut nicht wie er denkt, er lässt Gefühle auch nur in einem gewissen Maß zu. Das macht es unheimlich schwer, ihn einzuschätzen. Schon immer war er eher reserviert und distanziert, heute braucht er sogar noch länger als früher, um mit einer Person warm zu werden. Seinen Respekt zu verdienen ist nur eine Frage von richtigem Verhalten, sein Sympathie oder gar sein Vertrauen sind dagegen nur mit jeder Menge Einfühlungsvermögen und Geduld zu erreichen. Und selbst dann kann man den Lord schnell beleidigen und alle Bemühung zum Teufel jagen.
Vincent ist also auch sehr verschlossen, selbst seinen Geschwistern erzählt er längst nicht alles. Der einzige, dem er sich voll und ganz anvertraut, ist sein treuer Hellhound Mitternacht, der ihn auch auf Schritt und Tritt begleitet und den er nur am Tag der Ermordung seines Vaters nicht bei sich hatte. Im Nachhinein betrachtet war es vielleicht sogar das beste, der Engel hätte sonst wahrscheinlich auch den Hund getötet. Er trägt seine Sorgen und Probleme mit sich selbst herum und erwartet auch von niemandem, dass man ihm zuhört. Allerdings frisst er so auch viel in sich herein und teilt seine Sorgen nicht mit anderen, um sie so vielleicht zu lindern. Es ist einfach nicht seine Art und oft sieht man es ihm auch nicht an.
So und so ist Vincent ein Einzelgänger, er ist nicht unbedingt gerne unter anderen. Als ein General ist das nicht unbedingt die beste Eigenschaft der Welt, aber er ist nicht unbedingt der Typ, der sich mit anderen hinsetzt und nach Feierabend in die Kneipe geht. Er hat auch nicht wirklich viele Freunde, wenn man es eng betrachtet, eigentlich fast keine. Hochlord Damian kann als Freund bezeichnet werden, doch kennt Vincent ihn auch schon seit frühesten Kindertagen, daher vertraut er ihm auch in gewisser Weise.
Was gleich zum nächsten Punkt führt, Vincent ist sehr misstrauisch. Es gibt nur sehr wenige, denen er bedingungslos vertraut, wobei man nicht einmal pauschal sagen kann, dass er seiner Familie so vertraut. Fremden gegenüber führt dieses Misstrauen zu einer gewissen Ablehnung, die von außen als Arroganz wahrgenommen wird. Mitunter ist sein Misstrauen berechtigt, doch oft geschieht es schon so automatisch, dass er sogar jemand misstraut, der das wirklich nicht verdient hat. Es dauert eine kleine Weile, bis er es abgelegt hat, aber bis es so weit ist, tut man gut daran, ihm keinen Anlass zu geben, dass sein Misstrauen gerechtfertigt ist, sonst wird es furchtbar schwer, jemals den argwöhnischen Blick aus den roten Augen wieder loszuwerden.
Was man wohl eher weniger erwartet: Vincent tut sich des Öfteren schwer damit, nicht zu zögern. Auf andere einen Schritt zuzumachen ist kein leichtes Unterfangen für den Lord, man könnte sagen, es ist so gut wie unmöglich. Auch sonst dauert es manchmal eine Weile, bis er sich zu etwas entschlossen hat, er braucht des Öfteren Bedenkzeit. Mitunter steckt er in einer inneren Zwickmühle und bevor er sich aus dieser gelöst hat, kann es auch schon mal zu spät sein. Nur bei militärischen Manövern zögert er nicht lange, allgemein bezieht sich sein zögerlicher Zug nur auf private Entscheidungen, die mit seinem Leben und seinen Gefühlen zu tun haben.
Was vor allem seine Geschwister und vielleicht auch der eine oder andere Bedienstete bestätigen kann: der Chaosdämon kann manchmal recht herrisch und bevormundend sein, hat auch etwas bestimmendes an sich. Für einen General vielleicht nicht schlecht, befehlsgewohnt zu sein, aber ein bisschen erwartet er auch, dass man seinen Befehlen ohne weitere Fragen folgt, wenn er welche erteilt. Er kann durchaus die Beherrschung verlieren, wenn man es nicht tut, auch wenn es sich bei ihm nicht in einem Wutausbruch entlädt. Er hat wesentlich subtilere Methoden, seinen Unmut dahingehend zum Ausdruck zu bringen.
Zuletzt sollte man noch etwas erwähnen, dass sich ein jeder gut merken sollte. Vincent ist unheimlich nachtragend, hat man es sich einmal mit ihm verdorben, merkt er sich das auf Lebenszeit. Und ist schwer, bei ihm dann noch einen guten Eindruck zu erwecken. Er verzeiht selten und bisher nur Familienmitgliedern.
Neutrale Charaktereigenschaften:
Da sei zuerst seine Melancholie genannt, die nicht nur negative Auswirkungen wie seine damaligen Selbstmordgedanken hat. Er ist manchmal ein wenig schwermütig, hängt oft von Trauer und Pessimismus überschatteten Gedanken nach, auch wenn das nur dazu dient, eben dies nicht dann zu tun, wenn er einen klaren Kopf braucht. Man könnte den Eindruck bekommen, dass Vincent von Zeit zu Zeit an Depressionen leidet, vielleicht ist das nicht ganz falsch, aber er würde jeglichen Verdacht in dieser Richtung dementieren. Denn seine Melancholie sorgt auf für seine Gelassenheit in Stresssituationen, für den nötigen Ernst dem Leben gegenüber und man kann sich auf ihn verlassen, denn seine Phasen hat er gut im Griff.
Etwas, dass vielleicht unter Dämonen als guter Zug gilt, sollte hier auch aufgeführt werden: Vincents gesteigerte Instinkte sorgen bei ihm für eine stete Mordlust, eine Blutgier, die er täglich auf der Jagd ausleben muss, um niemanden anzufallen. Wenn er kämpft, kommt diese Gier mitunter zu Tage und er versucht dann, seinen Gegnern mit Vorliebe Augen und Herz aus dem Körper zu reißen und zu fressen. Es sind uralte, teils stupide Instinkte, die ihm sagen, dass allein das zu mehr Stärke verhelfen kann. Der Chaosdämon steht zu seiner Mordlust, sie gehört schließlich zu ihm und unter Dämonen ist sie nicht mal so ungern gesehen. Doch in der allgemeinen Öffentlichkeit weiß er, das Thema zu umgehen und durch die tägliche Jagd halten sich Symptome dessen in Grenzen. Aber er kann nicht leugnen, dass sie vorhanden ist.

Rassen, mit denen euer Chara sich im allgemeinen gut versteht:
Vincent versteht sich rassentypisch gut mit Dämonen, sofern es kein niederes Kroppzeug ist, er ist stolz auf das, was er ist und ein ungehobelter niederer Dämon sollte ihn besser mit dem gegebenen Respekt behandeln. Er hat auch einen recht guten Draht zu Werwölfen, vielleicht durch seine Arbeit mit den Hellhounds, vielleicht auch durch die natürliche Dominanz, die er ausstrahlt. Man könnte noch sagen, dass er sich mit Nephilim versteht, schließlich hat er mal einen geliebt... Doch hat er nur einen von ihnen je kennengelernt, daher legt er sich da nicht fest.
Rassen, mit denen euer Chara sich im allgemeinen schlecht versteht:
Engel sind ihm ein gewisser Dorn im Auge, besonders durch den Mord an seinem Vater durch einen Engel, die weiße Magie dieser Wesen schadet ihm schließlich auch ernsthaft. Auch mit den eher hochnäsigen ersten und Hochelfen versteht er sich nicht besonders, sie sind ihm einfach zu arrogant. Und er mag Vampire nicht unbedingt, für ihn sind diese nur parasitär lebende Schmarotzer.

Hobbys:
Oh, man mag es nicht glauben, aber selbst jemand wie Vincent hat Hobbys. Sein größtes Hobby und gleichzeitig ein sehr erträglicher Nebenverdienst ist die Zucht von Hellhounds. Schon seit Generationen sind die Valentines für ausgezeichnete Hellhounds bekannt und Vincent steht dem Ruf der Familie in nichts nach. Im Gegenteil, er förderte ihn noch und er liebt es auch. Es ist nur das Geld, was in diesem Bereich verdient werden kann, es sind die Tiere, die einem uneingeschränktes Vertrauen entgegen bringen, obwohl sie über diese fast menschliche Intelligenz verfügen. Er kennt jeden einzelnen Hund in seinem Rudel mit Namen, oder besser jeden Kopf, denn die Hunde sind teilweise zwei- oder dreiköpfig und jeder Kopf hat seine eigene Persönlichkeit und dementsprechend auch einen eigenen Namen. Er zieht auch ab und an Hunde mit der Flasche groß, auch wenn eine vollständige Aufzucht von Welpen nur zwei Mal innerhalb kurzer Zeit in einer Linie vorgekommen ist. Und beide Welpen hat er durchbekommen, Mitternacht ist sein ständiger Begleiter und Irrlicht ist der Hellhound seines Bruders Finlay. Das Beifüttern mit der Flasche hat er allerdings schon öfter tun müssen, um zum Beispiel bei großen Würfen alle Welpen durchzubringen. Und er würde es jetzt noch jederzeit wieder tun, denn nichts ersetzt nach eigener Aussage die Treue eines Hellhounds.
Vincent hat ein hohes Interesse an Literatur, er liest nicht nur gern, er unterhält sich auch recht gerne über bedeutende literarische Werke, wobei sein Interesse sich nicht auf ein bestimmtes Themengebiet beschränkt. Er liest sowohl gut geschriebene Romane, als auch Tatsachen- und Zeitzeugenberichte, sowie Sachbücher über alle möglichen Themen. Wer mit ihm über ein Buch reden will, der muss sich auf eine lange und meistens auch sehr fundierte Diskussion gefasst machen.
Ob man es glaubt oder nicht, Vincent zeichnet sogar gern, wenn er auch eher ein technischer Zeichner ist und sich in Studien über die Natur vertiefen kann. Er hat einige Bücher mit Skizzen zu verschiedensten Tieren, Pflanzen, magischen Wesenheiten oder auch einfach interessanten Gesteinsformationen. Vincent ist beim besten Willen kein großer Künstler, aber seine anatomischen Zeichnungen sind korrekt und er nutzt sie auch gerne für seine Basteleien.
Eine nächste Leidenschaft von ihm, Vincent ist ein Tüftler. Nicht nur, dass er allerlei Schusswaffen und dazugehörige Munition entwickelt, er bastelt und handwerkelt im Allgemeinen gerne. Er ist dabei recht geschickt und verbringt gerne Wochen an einer neuen Entwicklung. Es muss nichts mit Kriegs- oder Waffengewalt zu tun haben, er hat schon Spielzeuge für seine Geschwister und seine Neffen gemacht. Sein Spezialgebiet sind Schusswaffen, eine kleine Tradition der Familie, er verbessert auch die bestehenden Modelle, einzig Cerberus ist von derartigen Schraubereien ausgenommen. Bisher ist auch nichts wirklich serienreif, alle seine Werke sind Einzelstücke, aber er will auch keine Massenwaffen herstellen, es ist für ihn nur eine Leidenschaft. Dass er in diesem Zuge natürlich gern mit diesen Waffen trainiert, versteht sich wohl von selbst.
Hassbeschäftigungen:
Da könnte man so einiges aufzählen, Vincent kann es auf den Tod nicht ausstehen, wenn er mit jemandem reden muss, der entweder unhöflich, respektlos oder einfach nur nervtötend ist. Auf vielen offiziellen Veranstaltungen, wie sie im Adel nicht unüblich waren und sind, musste er leider genau das über sich ergehen lassen und es ist ihm zuwider. Auch Gespräche oder die Beschäftigung mit Leuten, die seinem Intelligenzstandard nicht gerecht werden, sind für ihn einfach nur nervenaufreibend. Ansonsten sind ihm vielleicht manche Dinge unangenehm, doch Hass ist etwas anderes.

Mag euer Chara:
Da stehen an allererster Stelle seine Hellhounds, insbesondere sein persönlicher Begleiter Mitternacht. Vincent ist im allgemeinen wirklich tierlieb, was mancher aufgrund seiner carnivoren Lebensweise nicht versteht. Aber es stimmt, Vincent mag Tiere, schließlich ist es in der Natur auch so, dass Tiere andere Tiere fressen, er ist nur ein weiterer Jäger und er tötet nur, wenn er Hunger hat. Seine Hunde bildet er teilweise auch zu Jagdhunden aus, allerdings nicht für sportliche Zwecke, sondern als eine Art Teilernährer. Auch wenn es unglaublich profan klingt und nicht zu dem ernsten und eleganten Dämon passen will: seine Lieblingstiere sind seine Hellhounds und selbst da verbittet er sich gerne den Begriff Tier. Die Hellhounds sind für ihn etwas ganz eigenes und er liebt jeden einzelnen von ihnen. Wer vielleicht jetzt sagt, dass die Hellhounds über die Familie gesagt, dem sei gesagt: für Vincent steht die Familie außerhalb von Mögen und Nicht Mögen. Er liebt seine Familie, egal was passiert. Und daher steht sie für ihn außerhalb einer solchen Hierarchie.
Als nächstes ist da wohl die Jagd zu nennen, auch wenn er jagen muss, um zu überleben und seine Instinkte wenigstens ein wenig im Zaum zu halten. Aber er leugnet nicht, dass der Nervenkitzel der Jagd und die anschließende Befriedigung seines Blutdurstes ihm gefallen. Er bohrt gerne seine Fangzähne in das Fleisch seiner Beute und er hat eine besondere Vorliebe für Hirn und Leber, auch wenn er ein saftiges Herz nicht ablehnt. Auch das Anpirschen oder die Hetzjagd sind eine regelrechte Freude für den Dämon, er gibt es auch ohne Umschweife zu. Es mag an seinen Instinkten liegen, doch eine Ablehnung seiner Instinkte wäre für Vincent beinahe ein Todesurteil.
Einem guten Gespräch ist er selten abgeneigt, aber dann muss es wirkliche in Thema geben, dass ihn fesselt und über das er auch ein entsprechendes Wissen besitzt. Er lernt zwar auch gerne dazu, doch sollte man kein Thema anfangen, über dass der Lord nicht einmal Grundwissen besitzt, dann langweilt er sich schnell, wenn man ihm keine Mitsprachegrundlage gibt. Aber eine angeregte polit-philosophische Debatte schlägt Vincent sehr selten aus und wenn, hat er wirklich etwas wichtigeres zu tun.
Er hat eine Vorliebe für Schusswaffen, dem Training mit diesem und natürlich auch an ihrer Entwicklung und der Munition. Er ist kein Schmiedemeister, aber um Kugeln zu gießen reicht es, er bringt sich allerdings auch selbst damit manchmal in Gefahr, da er auch Kugeln entwickelt, die Dämonen bei bloßer Berührung die Substanz verätzen. Aber seine Umsicht im Umgang mit den Waffen hat bisher das schlimmste verhindern können.
Oh, und ganz ohne jede Frage: Vincent mag seine Ruhe. Und wenn man ihm diese Ruhe nicht lässt, wenn er sie will, kann ihm auch schon mal der Geduldsfaden reißen, was auch so mancher Bediensteter schon erfahren hat. Selbst seine Geschwister und nicht einmal Damian dürften ihn stören, wenn er wirklich seine Ruhe haben will, dann müsste schon wirklich die Welt untergehen oder jemand im Sterben liegen.
Mag euer Chara nicht:
Da kann man so einiges aufzählen, das fängt schon bei Störungen seiner Ruhephasen an. Wenn Vincent sich zurückzieht, bastelt oder einfach bei den Hunden ist, lässt man ihn besser in Frieden, wenn man seinen Kopf behalten will. Nur Anlässe von höchster Dringlichkeit erlauben eine Unterbrechung des Lords in seinen Tätigkeiten. Wer ihn kennt, der weiß davon und verscherzt es sich nicht mit Vincent, wie es schon der eine oder andere getan hat.
Wenn man sagt, dass Vincent andere Nahrung als rohes Fleisch nicht mag, ist das weit untertrieben, er kotzt sich die Seele aus dem Leib, wenn er etwas anderes zu sich nimmt. Bei Getränken kommt es darauf an, Wasser oder alkoholische Getränke sowie Kaffee oder Tee sind kein Problem, bei Säften oder ähnlichem kommt es zu Komplikationen. Sein Körper stößt die Nahrung einfach ab, was bei ihm zu starkem Erbrechen führt. Es ist eine Art Familienerbe, auch Finlay und Juqon jagen und verzehren nur noch rohes Fleisch und schon sein Vater hatte dieses Problem, wenn man es so nennen will.
Unhöflichkeit und Respektlosigkeit sind ihm ebenfalls höchst zuwider. Er erwartet von anderen grundsätzlich Respekt ihm gegenüber, was nicht heißt, dass sie ihm automatisch unterstehen müssen. Er behandelt schließlich andere auch mit einem gegebenen Grundrespekt und erwartet den auch von anderen. Höflichkeit ist für ihn einfach eine Grundnorm, nach der er auch erzogen ist und die seiner Meinung nach auch für alle gelten sollte. Seine Höflichkeit verliert sich nur in seltenen Momenten, wenn wirklich gestresst ist oder wenn sein Gegenüber ihn selbst unhöflich behandelt.
Tierquälerei kann er absolut nicht leiden, er selbst tötet seine Beute so schnell und schmerzfrei wie er kann. Und auch sonst ist er ja eher ein Tierfreund und wer ein Tier quält, kann in seinen Augen kein gutes Wesen sein, auch wenn man gut immer sehr weit auslegen kann. Aber ein edler Charakter definiert sich nach Ansicht des Lords auch über den Umgang mit anderen Lebewesen.
Dass er ungerechtfertigte Arroganz nicht mag, dürfte klar sein. Er selbst neigt ein wenig zur Arroganz, doch er als geborener Adliger und zudem Hoher Dämon kann er sich diese Arroganz auch leisten, in seinen Augen jedenfalls. Wer jedoch ohne jede Rechtfertigung arrogant ist, der ist bei dem Dämon schon zu ziemlich unten durch.

Stärken:
Ganz eindeutig: Vincent ist mächtig, sehr mächtig. Seit dem Tod seines Vaters hat er auch noch seine Kraft geerbt und ist jetzt zu wahrlich mächtiger Chaosmagie in der Lage, die er eher auf den offensiven Angriff, also destruktiv trainiert hat. Seine magischen Kräfte sind gewaltig, wenn auch natürlich nicht vergleichbar mit denen eines Hochlords. Aber unter den Dämonen seines Ranges zählt er zu den mächtigsten. Seine Chaosmagie erlaubt ihm starke energetische Angriffe, täuschend echte Illusionen zu erzeugen, den Verstand anderer sich untertan zu machen, die Realität zu verzerren und Portale in die Hölle zu öffnen. Des Weiteren verleiht ihm das Chaos die Fähigkeit, die Gedanken anderer zu lesen und auch telekinetische Fähigkeiten sind ihm eigen. Die Gedankenleserei kostet ihn allerdings viel Kraft und kann nur durch Augenkontakt erfolgen. Und es erlaubt ihm eine weitere, sehr gefährliche Eigenschaft, die er auch erst seit dem Tod seines Vaters besitzt: Er kann heilen, setzt dafür aber Lebensenergie ein. Je nach Schwere der Verletzung fällt er ab einem gewissen Grad in einen Todesschlaf, der von einigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten dauern kann.
Seine zweite Stärke ist der Teleport. Sobald er an einem Ort schon einmal gewesen ist, kann er mittels seiner elementaren Fähigkeit und ein wenig Konzentration dorthin zurückkehren, sich also teleportieren, was sehr nützlich sein kann.
Seine enorme körperliche Kraft, die man ihm nicht ansehen will, ist ein weiterer Vorteil, er schafft es locker, dass doppelte seines eigenen Körpergewichts zu stemmen. Er ist ein sehr erfahrener Nahkämpfer und seine Schläge stecken nur wenige so einfach weg, abgesehen davon, dass er so seine Kniffe und Finten hat, um seine Gegner zu Boden zu strecken. Es ist in keinem Falle klug, ihn nur wegen der dürren Statur zu unterschätzen.
Sein Alter und seine intensive Ausbildung lassen auf eine Menge Wissen schließen. Besondere Kenntnisse hatte er im militärischen und naturkundlichen Bereich, wenn man das so sagen darf, aber auch sonst ist er intelligent und verfügt über ein erstaunliches Wissen zu verschiedenen Themengebieten.
Zuletzt ist er ein ausgezeichneter Schütze, wenn es um seine Schusswaffen geht. Da macht ihm niemand so schnell etwas vor, er kennt jede einzelne seiner Waffen in- und auswendig, selbst die uralten Baupläne von Cerberus hat er eingehend studiert und er kennt absolut jedes Detail der dreischüssigen Waffe. Und die Waffen, die er selbst entwickelt hat, sind sowieso in seinem Gedächtnis fest verankert. Seine Schüsse verfehlen fast nie ihr Ziel und seit frühester Kindheit ist er mit diesen gefährlichen Waffen vertraut. Wenn er eine der Revolver, Gewehre oder gar Cerberus selbst hält und auf einen zielt, sollte man sein Testament gemacht haben.
Schwächen:
Magisch gesehen hat Vincent eine gewaltige Schwäche, die alle Exemplare seiner Rasse haben: die Lichtmagie oder auch gern als weiße Magie bezeichnet. Er selbst kann nur in einem Bezug konstruktiv sein und dass sind seine Heilfähigkeiten. Doch selbst diese entziehen ihm Lebensenergie, was bei ihm zu einem todesähnlichen Zustand führt. Er atmet nicht mehr, hat auch keinen Puls und er wird auch eiskalt. Einzig und allein ein Telepath oder jemand, der in den Geist anderer vordringen kann, spürt die geistige Aktivität des Chaosdämons und fühlt nachwievor sein Bewusstsein. Aber für einen Außenstehenden ohne diese Fähigkeiten wirkt er einfach nur tot, auch wenn bei ihm die Leichenstarre ausbleibt. Dieser Zustand ist auch gefährlich für Vincent selbst. Man könnte ihn zwar vergraben, ohne dass er Schaden nimmt, er buddelt sich dann einfach nach dem Todesschlaf wieder aus. Aber wenn er länger als drei Wochen 'schläft', muss er mit Energie versorgt werden, um nicht wirklich zu sterben, außerdem ist er absolut wehrlos während seines Todesschlafes und kann wirklich spielend leicht getötet werden, weshalb ihm schon von seinem Vater eingeschärft wurde, wirklich nur im absoluten Notfall zu seinen heilenden Fähigkeiten zu greifen, da sie eigentlich nicht dem Naturell eines Chaosdämons entsprechen. Und Lichtmagie schadet ihm wirklich ernsthaft, kann ihn sogar töten, wenn er einem mächtigen Lichtmagier gegenübersteht. Aber auch in geringeren Dosen kann ihm Lichtmagie schaden, schon die Präsenz eines Zaubers reicht aus, ihn zu schwächen.
Seine Fähigkeit zum Teleport hat einen entscheidenden Schwachpunkt: Vincent kann sich nur an Orte teleportieren, die er kennt und schon mal besucht hat. Sobald er versucht, sich an unbekannte und nur auf Bildern gesehene Orte zu teleportieren, kann es zu schweren Unfällen kommen, weil er sich aus Versehen in eine Wand teleportiert oder ähnliches. Auch wenn ein von ihm bereits bekannter Ort verändert wurde und wenn man nur Möbel verrückt hat, gibt es Schwierigkeiten.
Vincent kann auch nicht wirklich mit anderen Waffen als seinen Revolvern und Gewehren umgehen, auch wenn er mal gelernt hat, sich dagegen zu verteidigen und er weiß, wie bestimmte Kämpfer militärisch geschickt eingesetzt werden können. Aber selbst ein Schwert oder einen Bogen in die Hand nehmen, käme dem Lord nicht in den Sinn.
Seine Verschlossenheit gegenüber anderen, ebenso wie sein Misstrauen und sein Einzelgängertum sind nicht unbedingt Stärken, so entgeht ihm natürlich einiges und die Zusammenarbeit mit anderen fällt ihm nicht ganz einfach, da er oft versucht, seinen sturen Willen durchzusetzen, wenn auch nicht auf Teufel komm raus. Aber Teamarbeit fällt ihm recht schwer, muss man sagen.
Wenn er sich in Luí verwandelt, kann es heute noch passieren, dass er seine Selbstkontrolle verliert, wenn die Reizung ausreichend ist. Dann übernehmen seine Instinkte komplett, es ist bisher drei mal passiert und alle drei Mal wurde er von seinem Vater außer Gefecht gesetzt, damit er sich wieder fängt. Er weiß, wo die Grenze bei ihm erreicht ist, bevor er als Luí die Kontrolle über sich verliert, doch im Eifer des Gefechts kann er diese Grenze schon mal übersehen, dann unterscheidet er nicht mehr zwischen Freund und Feind und wütet nur noch in Mordlust und Blutgier.

Eine Situation aus seinem Leben:
Siehe First Acc


Und zu guter Letzt:
Siehe First Acc

Zweitcharas: (
Bilaschko Calanor, Darque, Jiyu, Ashtaroth
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Miriya Karadae

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BeitragThema: Re: Lord Vincent Ashmodai Valentine   Sa Jan 28, 2012 5:09 am

Also ich finde die BW klasse *-*

Von mir bekommst du mein

Angenommen ~
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Dunathon Lirapein
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BeitragThema: Re: Lord Vincent Ashmodai Valentine   Sa Jan 28, 2012 1:11 pm

Jo, von mir auch ein Angenommen, toller Stecki ^^

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Lord Vincent Ashmodai Valentine
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